Photovoltaik-Anlagen auf den städtischen Bädern
Stadtbad GmbH zieht positive Bilanz
Im Zuge ihres Fahrplans für einen klimafreundlicheren Betrieb hat die Stadtbad GmbH in den vergangenen 2 ½ Jahren alle sechs städtischen Hallen- und Freibäder mit Photovoltaik-Anlagen versehen. Seither versorgen sie die Bäder und das städtische Netz mit großen Mengen regenerativer Energie.
Nun zieht die Stadtbad GmbH erstmals Bilanz. In den vergangenen 12 Monaten produzierten die Anlagen zusammen 900.000 kWh klimafreundlichen Strom und seit der Inbetriebnahme sogar 1.870.000 kWh. Damit konnten bisher rund 1300 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden.
„Nach einigen Jahren Erfahrung mit den PV-Anlagen lässt sich sagen, dass die Investition aus ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten lohnenswert und ihre Dimensionierung richtig war“, resümiert Stadtbad-Geschäftsführer Tobias Groß die Investition in die PV-Anlagen. „Zusammen mit weiteren Maßnahmen wie neuer Pumpentechnik, Wärmepumpen und Solarthermieanlage konnten die teils massiven Kostensteigerungen bei den Strompreisen in den letzten Jahren aufgefangen werden.“
Nicht alle städtischen Bäder nutzen Strom als primäre Energiequelle für das Beckenwasser. So kommt am Hauptstandort am Bürgerpark vorrangig Fernwärme zum Einsatz, im Freibad Raffteich ist es Erdgas. Doch auch die Pumpen, Lüftungen und Filteranlagen verbrauchen Energie. Dieser Stromverbrauch kann in großen Teilen durch die PV-Anlagen gedeckt werden.
Das Sportbad Heidberg beherbergt mit 1022 Modulen die größte PV-Anlage aller städtischen Bäder (Foto: : Stadtbad GmbH/Denis Marschallek)
Die PV-Anlagen in Zahlen
Auf den Dächern der städtischen Bäder sind mittlerweile insgesamt knapp 2400 PV-Module verbaut, etwas mehr als 1000 Stück allein auf dem Sportbad Heidberg. Zuletzt wurde Ende 2025 die PV-Anlage auf dem Stadtbad-Gebäude in der Nimes-Straße in Betrieb genommen und ergänzte die Nennleistung aller Anlagen damit auf 983 kWp. Im Freizeitbad Wasserwelt werden weit über 90% des produzierten PV-Stroms selbst genutzt und nur ein geringer Anteil ins städtische Netz eingespeist.
Quelle: PM 08.07.2026
