"Weststadt-Mosaik" zeigt Geschichten und Perspektiven
Geschichten und Perspektiven aus dem Stadtteil
Ausstellung im KufA Haus bringt Stimmen, Bilder und Geschichten von Weststädterinnen und Weststädtern zusammen
Wie sehen die Menschen in der Weststadt ihren Stadtteil? Welche Orte bedeuten ihnen etwas? Und was antworten sie auf Vorurteile über die Weststadt? Mit diesen Fragen hat sich das soziokulturelle Projekt „Weststadt-Mosaik – Menschen, Bilder, Geschichten“ seit Februar 2026 beschäftigt. Ab dem 6. Oktober sind die entstandenen Geschichten, Bilder und Perspektiven in einer Ausstellung im KufA Haus zu sehen.
Die Vernissage findet am Dienstag, 6. Oktober 2026, um 18 Uhr statt. Die Ausstellung läuft anschließend bis einschließlich 19. Oktober.
Seit Februar haben Weststädterinnen und Weststädter bei Erzählcafés und Workshops ihre Erfahrungen und Sichtweisen eingebracht. Einen Schwerpunkt bildete im August der „Weststadt Mosaik Container“ am Alsterplatz. Zwei Wochen lang konnten Menschen dort ihre Geschichten erzählen, auf Vorurteile über ihren Stadtteil reagieren, malen, schreiben und Audioaufnahmen machen.
Die Ausstellung greift diese Beiträge auf und führt die unterschiedlichen Perspektiven zusammen. Mit verschiedenen künstlerischen und medialen Formaten lädt sie dazu ein, die Weststadt aus Sicht der Menschen kennenzulernen, die dort leben. Weststädterinnen und Weststädter waren dabei nicht nur Gegenstand des Projekts, sondern haben die Ausstellung mitentwickelt und mitgestaltet.
Zu sehen sind Arbeiten und Beiträge von Weststädterinnen und Weststädtern, der Malgruppe „Gemeinsam Buntes schaffen“, Ferdinand Georg, YOU ARE COLLECTIVE (URC*) und Julia Weidner. Kuratiert wurde die Ausstellung von Weststädterinnen und Weststädtern gemeinsam mit Charlotte Werner.
„Weststadt-Mosaik – Menschen, Bilder, Geschichten“ ist ein soziokulturelles Projekt der Stadtteilentwicklung Weststadt e. V. unter der künstlerischen Leitung von Charlotte Werner in Kooperation mit dem KufA Haus und dem Spielraum TPZ e. V. Das Projekt gibt Menschen aus der Weststadt Raum für ihre Geschichten und Biografien und setzt sich mit bestehenden Vorurteilen gegenüber dem Stadtteil auseinander.
Gefördert wird das Projekt von der Stadt Braunschweig, der Dr. Kurt und Ruth Gahnz Stiftung, Soziokultur Niedersachsen, der Stiftung Niedersachsen, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz.
Vernissage mit Programm aus der Weststadt
Eröffnet wird die Ausstellung am Dienstag, 6. Oktober 2026, um 18 Uhr im KufA Haus. Auch das Rahmenprogramm wird von Menschen aus der Weststadt gestaltet. Die Weststädterin Sophie Lahne präsentiert selbstgeschriebene Songs, außerdem tritt eine Tanzgruppe aus der Weststadt mit ukrainischen Wurzeln auf. Bezirksbürgermeister Jörg Hitzmann und Charlotte Werner eröffnen die Ausstellung mit kurzen Redebeiträgen.
Auch Begegnung und Austausch gehören zum Abend. Wer möchte, kann gerne Essen für das bunte Mitbringbuffet mitbringen.
Vernissage:
Dienstag, 6. Oktober 2026, 18 Uhr
Ausstellungszeitraum:
7. bis 19. Oktober 2026
Öffnungszeiten:
Montag bis Mittwoch, 16 bis 19 Uhr
Donnerstag und Freitag, 11 bis 14 Uhr
Ort:
KufA Haus
Westbahnhof 13
38118 Braunschweig
Quelle: PM 16.09.2026
