Neue Themenführung: „Jüdisches Leben in Wolfenbüttel"
"Virtuelle Rekonstruktion der Synagoge Lessingstraße“
„Jüdisches Leben in Wolfenbüttel – Virtuelle Rekonstruktion der Synagoge Lessingstraße“ lautet ein neues öffentliches Führungsangebot des Museums Wolfenbüttel. Der Rundgang beginnt am Samstag, 20. Juni, um 11 Uhr vor dem Eingang des Bürger Museums. Bei der 45-minütigen Tour durch das Viertel und das Museum berichtet Andrea Kienitz über das jüdische Leben in Wolfenbüttel im 19. Jahrhundert.
Im Juni 1893 war die neue Wolfenbütteler Synagoge in der Lessingstraße im Beisein der jüdischen Gemeinde und der Stadtgesellschaft feierlich eingeweiht worden. Entworfen hatte das Gotteshaus der Wolfenbütteler Jüdinnen und Juden der bekannte Braunschweiger Architekt Constantin Uhde. Ein Besuch des Ortes, an dem die von den Nationalsozialisten in der Nacht des 9./10. November 1938 in Brand gesteckten Synagoge gestanden hatte, zählt genauso zum Quartierrundgang wie die Thematisierung der Freundschaft zwischen den Aufklärern Gotthold Ephraim Lessing und Moses Mendelssohn.
Die Führung endet im Bürger Museum und auf der Empore haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, mit Hilfe einer Virtual Reality-Brille und eines mehrminütigen Films die frühere Synagoge zu erleben – und etwas über deren historische Rekonstruktion zu erfahren.
Dauer: 45 Minuten
Treffpunkt: vor dem Bürger Museum
Preis: 7,50 Euro pro Person
Eine Anmeldung ist erforderlich unter museum@wolfenbuettel.de oder 05331 92460.
