„Singen im Museum“ mit erfolgreichem Start
Etwa 150 Wolfenbüttelerinnen und Wolfenbütteler trafen sich zum gemeinsamen Singen im Bürger Museum
Das neue Format „Singen im Museum“ hat eine mehr als erfolgreiche Premiere gefeiert. Etwa 150 Wolfenbüttelerinnen und Wolfenbütteler trafen sich am Mittwochmittag, 30. September, zusammen mit dem Rock- und Popchor „Happy Together“ zum gemeinsamen Singen im Bürger Museum. Unter der Leitung der Musikerin Uta Budzinski sangen die an Musik Interessierten unter anderem Lieder der Beatles, von Cyndi Lauper, von The Eurythmics, von Ich & Ich, von Cat Stevens bis Hannes Wader.
„Ich war überrascht – im positiven Sinne –, dass so viele Wolfenbüttelerinnen und Wolfenbütteler so große Lust zu singen hatten. Mit einem so großen Ansturm hatte ich wirklich nicht gerechnet. Gemeinsam wurde zwischen unseren historischen Objekten gesungen, gelacht und vor allem ganz viel Freude am Singen geteilt. Von den 60er-Jahren bis heute, auf Deutsch und Englisch – das war eine wirklich schöne Liederauswahl, die uns Uta Budzinski und der Rock- und Popchor ‚Happy Together‘ mitgebracht haben“, sagte die Museumspädagogin Michelle Grimke. „Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und das Bürger Museum als Kulisse hat dabei für eine ganz besondere Atmosphäre gesorgt. Wir werden das gemeinsame Singen im Bürger Museum definitiv wiederholen. Denn welcher Ort bietet sich dafür besser an als das Bürger Museum?“
Auch Museumsleiterin Dr. Sandra Donner zog ein absolut positives Fazit über das Bürgersingen: „Mit einer so großen Resonanz haben wir im Vorfeld wirklich nicht gerechnet. Die Veranstaltung hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig das als partizipatives Museum konzipierte Bürger Museum als Ort für die Begegnung und zugleich für besondere Formate ist. Der heutige Mittag hat einmal mehr bewiesen, dass das Musizieren in der Gemeinschaft etwas sehr Besonderes und zugleich Verbindendes ist. ‚Singen im Museum‘ werden wir fest in unser Programm aufnehmen und schon bald mitteilen, wann der nächste Termin für ein Bürgersingen stattfindet.“
Der Chor Happy Together und Uta Budzinski (mit Gitarre) vor dem Wolfenbütteler Stadtmodell im Bürger Museum. (Foto: Museum Wolfenbüttel)
Über das Bürger Museum Wolfenbüttel
Der Kuba-Komet, das Stadtmodell von 1747, der Kuhhirte von Wilhelm Busch, ein selbstgebauter Fluchtkoffer von 1944 mit Rädern: Das 2017 eingeweihte Bürger Museum zeigt an Themeninseln außergewöhnliche und typische Ausstellungsstücke Wolfenbütteler Stadt- und Bürgergeschichte der vergangenen 500 Jahre. Zu diesem Zweck wurde die ehemalige Jahnturnhalle, die im 19. Jahrhundert als Reithalle errichtet wurde und später als Sporthalle für Leichtathletik, Basketball und Boxveranstaltungen diente, zu einem modernen Museum am historischen Ort umgebaut.
Unter dem Motto „Bürger erzählen“ lädt das Bürger Museum Wolfenbüttel zu vielen partizipativen Projekten ein und erklärt mit großer Lebendigkeit die Geschichten hinter den ausgewählten Exponaten. Mit Hilfe einer Virtual Reality-Brille können die Besucherinnen und Besucher im Tempelraum der 1938 in Brand gesteckten Wolfenbütteler Synagoge Platz nehmen. Ein Film lässt das rekonstruierte jüdische Gotteshaus in der Lessingstraße an alter Stelle neu entstehen.
Geöffnet: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr
Quelle: PM 01.10.2026
