»Clivia« erste Musiktheaterpremiere dieser Spielzeit
Mit »Clivia« feiert das Staatstheater am 10. Oktober 2026 seine erste Musiktheaterpremiere dieser Spielzeit im Großen Haus
»Man spricht heut nur noch von Clivia« – der Ohrwurm erklingt bald auch in Braunschweig! Am Samstag, den 10. Oktober feiert die unterhaltsame Operette »Clivia« Premiere und leitet damit die Musiktheatersaison des Großen Hauses ein.
Die Handlung spielt an der Grenze des fiktiven südamerikanischen Staat Boliguay. Der korrupte E. W. Patterton will seine illegalen Machenschaften mit einem Film-Set tarnen. Zwecks Einreise- und Drehgenehmigung soll die Film-Diva Clivia zum Schein einen Einheimischen heiraten. Der entpuppt sich bald als Staatspräsident, der sich in Verkleidung vor Putschisten versteckt. Eine Geschichte voller Verwechslungen und großer Gefühle.
»Clivia« wurde am 23. Dezember 1933 in Berlin uraufgeführt und war dank der Verbindung aus sinfonischer Klangfülle und schmissigen Tanzrhythmen sofort ein Erfolg. Das Libretto schrieb Charles Amberg, der sich mit Schlagertexten wie „Wochenend und Sonnenschein“ einen Namen gemacht hatte. Amberg wurde während der NS-Zeit vermutlich im Konzentrationslager Neuengamme inhaftiert; die Hintergründe seiner Verfolgung sind bis heute nicht abschließend geklärt. In den folgenden Jahrzehnten geriet »Clivia« in Vergessenheit und erlebte erst seit den 1990er-Jahren eine nachhaltige Wiederentdeckung.
Die Regie führt Alex Balga, bekannt für energiegeladene, visuell starke Musical- und Musiktheater-Inszenierungen. In der Titelpartie ist Publikumsliebling Milda Tubelytė zu erleben. Seit 14 Jahren ist sie nun bereits fester Bestandteil des Staatstheaters Braunschweig.
»Clivia«
Premiere am Samstag, den 10. Oktober 2026, 19:30 Uhr
Großes Haus
Weitere Vorstellungen am:
16., 25. Und 31. Oktober,
08., 13. und 20. November,
05., 11., 16. und 25. Dezember,
09. und 31. Januar 2027 sowie
05. Februar 2027
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Musikalische Leitung: Alexander Sinan Binder
Regie. Alex Balga
Bühne: Matthias Kronfuss
Kostüme: Aleksandra Kica
Choreografie: Natalie Holtom
Chor: Johanna Motter
Dramaturgie: Marie Julius
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E.W. Potterton: Maximilian Krummen
Clivia Gray: Milda Tubelytė
Juan Damigo und 1. Gaucho: Marius Pallesen, Adam Sanchez
Jola: Isabel Stüber Malagamba
Lelio Down: Sebastian Seibert
Claudillo: Markus Auerbach
Diaz und Filmregisseur: Mattias Schamberger
Valdivio und Assistent: Tobias Beyer
1. Herr im Domino: Steffen Doberauer
2. Herr im Domino: Sebastian Matschoß
3. Herr im Domino: Peter Fontaine
Gustav Kasulke: Götz van Ooyen
Tänzerinnen: Caterina Cerolini, Dimitra Kasiola, Marine Sanchez Egasse
Tänzer: Pau Barreda, Franky Drousioti, Inoru Toda
Quelle: PM 24.09.2026
