Veranstaltungsreihe Astroherbst lädt zur ersten Veranstaltung
"Carl Friedrich Gauß als Astronom und Geophysiker - ein Auftakt zum Gaußjahr 2027”
Es ist wieder so weit: Der Herbst steht in den Startlöchern und somit auch die begehrte und langjährige Veranstaltungsreihe. Der Astroherbst startet in diesem Jahr am 02.11.2026 um 19 Uhr und besteht insgesamt aus fünf verschiedenen Vorträgen.
Das diesjährige Programm beginnt mit einem faszinierenden Vortrag über Carl Friedrich Gauß, dem Astronom und Geophysiker. Darunter wird auch der Zwergplanet Ceres, den Gauß selbst wiederentdeckte, Gesprächsthema. Danach widmen wir uns dem extrem nahen Vorbeiflug des Asteroiden Apophis im April 2029 – ein Ereignis, bei dem viele Menschen an das Ende der Dinosaurier denken, auch wenn es diesmal harmlos verlaufen wird. Anschließend wird es einen Vortrag über die eruptive Sonne geben, bei der so starke Sonnenstürme entstehen können, dass erdnahes Umfeld gefährdet werden könnte. Am vierten Abend geht es ganz weit hinaus zu dem Planeten Mars! War dort jemals Leben möglich? Den Abschluss bildet die Überlegung, ob Weltraumspiegel als ernsthafte Chance zur Klimarettung beitragen können.
Am Montag, den 02.11.2026 beginnt Prof. Dr. Joachim Block mit seinem Vortrag “Carl Friedrich Gauß als Astronom und Geophysiker“. Das kommende Jahr 2027 steht im Zeichen des 250. Geburtstags von Carl Friedrich Gauß, einer der bedeutendsten Mathematiker der Wissenschaftsgeschichte, dem wir aber auch als Astronom, Geodät und Geophysiker enorme Pionierleistungen verdanken. Da Gauß sein Leben im Wesentlichen in Braunschweig und Göttingen verbracht hat, werden diese beiden Städte (mit ihren Universitäten und Wissenschaftseinrichtungen) 2027 ein großes und weitgespanntes Jubiläumsprogramm gestalten. Der Schlüssel zur Berühmtheit von C.F. Gauß lag in Braunschweig, wo ihm im Alter von 24 Jahren die Wiederentdeckung des von Giuseppe Piazzi entdeckten, dann aber aus den Augen verlorenen Zwergplaneten Ceres mit rein mathematischen Mitteln gelang. Dies war der entscheidende Schritt zur Entdeckung der Existenz des Asteroidengürtels zwischen Mars und Jupiter, die eng mit Gauß und seinen Kollegen und Freunden Olbers und Harding in den Jahren nach 1800 zusammenhängt. In seinen späteren Jahren als Professor in der Göttinger Sternwarte konnte Gauß in vielfältiger Weise darauf aufbauen, auch bezüglich seiner geophysikalischen Arbeiten.
Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe erhalten Sie unter: https://www.hausderwissenschaft.org/projektvielfalt/astroherbst
Termin
Astroherbst – „Carl Friedrich Gauß als Astronom und Geophysiker“
Montag, 02. November 2026, 19:00 Uhr
Haus der Wissenschaft Braunschweig, Aula (3. OG), Pockelsstr. 11, 38106 Braunschweig
Referent: Prof. Dr. Joachim Block, Institut für Geophysik und extraterrestrische Physik, TU Braunschweig.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Quelle: PM 26.10.2026
