Eine Region, die niemanden zurücklässt
Netzwerk für soziale Nachhaltigkeit geht an den Start
Wie können gute, sichere und gerechte Lebensbedingungen für alle und gemeinschaftliches Engagement in der Region Braunschweig aktiv gestaltet werden? Um genau daran zu arbeiten, bringen die Technische Universität Braunschweig und der DenkRaum Braunschweig Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft zusammen. Mit der „Werkstatt der Mutigen“ findet am 19. Februar der Auftakt für das „Ökosystem Soziale Nachhaltigkeit“ statt.
„Der Begriff ‚soziale Nachhaltigkeit‘ mag groß klingen, doch im Kern ist es eine wirkungsvolle Idee, die mit einfachen Schritten starten kann“, sagt Professorin Susanne Robra-Bissantz. Sie leitet die Abteilung Service-Informationssysteme im Institut für Wirtschaftsinformatik der TU Braunschweig, die das Netzwerk im Rahmen der „Ecoversity“-Initiative der Universität ins Leben gerufen hat. „Wenn Menschen einander vertrauen, wenn unterschiedliche Gruppen zusammenarbeiten und wir bereit sind, Wissen zu teilen, dann entstehen Innovationen, die unser Leben unmittelbar verbessern können.“
Mit der „Werkstatt der Mutigen“ findet am 19. Februar der Auftakt für das „Ökosystem Soziale Nachhaltigkeit“ statt.
(Foto: Marek Kruszewski/TU Braunschweig)
Menschen, die Braunschweig verändern wollen
Soziale Nachhaltigkeit ist neben der ökologischen und der ökonomischen Nachhaltigkeit eine der drei Säulen in der nachhaltigen Entwicklung. Konkret geht es unter anderem um Chancengleichheit, faire Arbeitsbedingungen, Zugang zu Bildung und sozialen Zusammenhalt. Soziale Nachhaltigkeit wird in dem Netzwerk nicht als Nischenthema verstanden, sondern als entscheidender Standortfaktor für die Zukunft. Ziel der Organisator*innen des „Ökosystems Soziale Nachhaltigkeit“ ist es, Menschen zusammenzubringen, die Braunschweig verändern wollen – vom CEO bis zum Studierenden, von der Lokalpolitikerin bis zur Initiative vor Ort. Ausgehend von der Vision einer Region, die niemanden zurücklässt, sollen gemeinsame Aktivitäten eine sozial nachhaltige Zukunft fördern. „Als Teil der Ecoversity-Initiative der TU Braunschweig setzen wir ein Zeichen: Die Universität öffnet sich und übernimmt Verantwortung für die Region“, betont Professorin Robra-Bissantz.
Zu Beginn der Auftaktveranstaltung am 19. Februar wird die Frage diskutiert, wie durch Kooperation Handlungsfähigkeit entsteht, obwohl Ressourcen begrenzt und die politische Lage unsicher sind. Nach diesem Impulstalk sind die Teilnehmenden beim Ideen-Check eingeladen, ihre Visionen für ein lebenswertes Braunschweig einzubringen. Darüber hinaus stellen sich aktuelle Arbeitsgruppen zu den Themen Bildung, ländlicher Raum, Teilhabe und Forschung vor und bieten die Möglichkeit, sich dort zu engagieren. Ebenso können neue Projekte initiiert werden.
Werkstatt der Mutigen – Auftakt für das Ökosystem Soziale Nachhaltigkeit
DenkRaum Braunschweig, Wilhelmsgarten 1, 38100 Braunschweig
19. Februar, 17:00 Uhr
Die Organisator*innen bitten um eine Anmeldung über eventbrite.
Ecoversity
Mit der Initiative „Ecoversity – Collaborative Space for Change“ setzt die TU Braunschweig auf die Universität als dynamisches Ökosystem. Dieses Konzept verbindet Hochschule und Partner aus Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft. Es ermöglicht den Mitgliedern der TU Braunschweig, national und international enger zusammenzuarbeiten und voneinander zu lernen. Gemeinsam werden die Kräfte der regionalen, nationalen und internationalen Kooperationen gebündelt. Als Ecoversity fördert die TU Braunschweig aktiv Maßnahmen, die es ihren Mitgliedern und Partnern ermöglicht, sich zu vernetzen, sich gegenseitig zu unterstützen und zusammen neue Projekte umzusetzen.
Quelle: PM 12.02.2026
