Abschluss Transfernale 2026
Acht Stages für die Zukunft der Region
Innovationsfestival vernetzt Wissenschaft, Wirtschaft und Beschäftigte
Mit dem Transfinale in der Autostadt Wolfsburg ist heute Abend die dritte Transfernale zu Ende gegangen. Acht Wochen lang zeigten Unternehmen und Forschungspartner an acht Standorten, wie Innovation und Technologietransfer die Transformation der Region voranbringen – von digitaler Mobilität über Energie- und Materialinnovationen bis zu Batterietechnologie und neuen Geschäftsmodellen. Veranstaltet wurde das Innovationsfestival vom Regionalen Transformationsnetzwerk ReTraSON der Allianz für die Region GmbH und der Innovationsgesellschaft Technische Universität Braunschweig mbH (iTUBS).
„Die Transfernale macht die Stärke unserer Region sichtbar: Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Menschen gestalten Zukunft gemeinsam. Mein besonderer Dank gilt allen gastgebenden Unternehmen und Institutionen, unseren Partnern sowie den zahlreichen Mitwirkenden, die mit ihrem Engagement den Austausch an den acht Stationen ermöglicht und wichtige Impulse für neue Kooperationen gesetzt haben“, sagt Thomas Ahlswede-Brech, Geschäftsführer der Allianz für die Region GmbH.
Acht Stationen zeigen Transformation in der Praxis
Zum Auftakt zeigte Siemens Mobility in Braunschweig intelligente Infrastruktur und nachhaltige Lösungen für den digitalisierten Schienenverkehr.
Bei der Rapid Prototyping Technologie GmbH in Gifhorn wurde sichtbar, wie moderne 3D-Druckverfahren Ideen schnell in marktfähige Prototypen überführen und zirkuläre Wertschöpfung unterstützen.
Die H.C. Starck Tungsten Powders GmbH in Goslar präsentierte nachhaltige Werkstoffentwicklung, innovative Recyclingverfahren und die Bedeutung von Hochleistungsmaterialien für Zukunftsindustrien.
Die Avacon AG in Helmstedt stellte intelligente Energienetze, digitale Infrastruktur und Reallabore als Bausteine der Energiewende vor.
Bei der Hoffmann Maschinen- und Apparatebau GmbH in Lengede standen digitale Produktionsprozesse sowie innovative Kälte- und Filtersysteme im Fokus – Beispiele für aktiven technologischen Wandel im Mittelstand.
Die MKN Maschinenfabrik in Wolfenbüttel verband traditionelle Fertigungskompetenz mit Industrie 4.0, Digitalisierung und Automatisierung.
In Salzgitter gab die PowerCo SE Einblicke in den Aufbau einer europäischen Batterieindustrie sowie in Technologietransfer und leistungsfähige Wertschöpfungsketten.
Zum fachlichen Abschluss zeigte die Volkswagen AG in Wolfsburg, wie der Innovationsfonds II innovative Ideen fördert und daraus neue Geschäftsmodelle entstehen.
Ein besonderer Abend in der Autostadt Wolfsburg beim Transfinale mit Thomas Ahlswede-Brech (Allianz für die Region), Henning Heiß (Landkreis Peine), Manuela Breuer (Innovationsgesellschaft TU Braunschweig), Malte Stahlhut (IG Metall), Matthias Disterheft (IG Metall), Carina Heidermann (LB.systems), Prof. Dr. Angela Ittel (TU Braunschweig), Carsten van de Loo (WMG), Prof. Dr. Arno Kwade (TU Braunschweig), Moritz Tetzlaff (Innovationsgesellschaft TU Braunschweig) und 80 geladenen Gästen aus der Region Braunschweig-Wolfsburg (Foto: Innovationsgesellschaft TU Braunschweig)
Transfer als Motor für den Wandel
Die acht Stationen machten deutlich: Innovation entsteht, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und Wissen in die Praxis gelangt.
„Am Ende geht es darum, dass gute Ideen nicht in der Schublade bleiben. Wir müssen Wissenschaft und Wirtschaft zusammenbringen und dafür sorgen, dass aus Wissen konkrete Lösungen entstehen. Die Transfernale hat gezeigt, wie gut das in unserer Region funktionieren kann“, sagt Moritz Tetzlaff, Geschäftsführer der Innovationsgesellschaft Technische Universität Braunschweig mbH (iTUBS).
ReTraSON begleitet die Transformation der Region
Als Teil des Regionalen Transformationsnetzwerks ReTraSON vernetzt die Transfernale Unternehmen, Wissenschaft, Kommunen und Sozialpartner im industriellen und gesellschaftlichen Wandel.
„Transformation gelingt nur mit den Beschäftigten. Die Transfernale schafft den notwendigen Dialog zwischen Unternehmen, Wissenschaft und Belegschaften. Wenn Wissen geteilt und Wandel gemeinsam gestaltet wird, stärkt das die Zukunftsfähigkeit der Region“, sagt Garnet Alps, 1. Bevollmächtigte und Geschäftsführerin der IG Metall Braunschweig.
Feierlicher Abschluss beim Transfinale
Beim Transfinale in der Autostadt Wolfsburg zogen Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung Bilanz. WMG-Geschäftsführer Carsten van de Loo und TU-Präsidentin Prof. Dr. Angela Ittel unterstrichen in ihren Grußworten die Bedeutung von Innovation und Zusammenarbeit für die Region. Im Paneltalk diskutierten Prof. Dr. Arno Kwade und Carina Heidermann über Batterietechnologie, Mobilitätswende und Innovationschancen für die Region Braunschweig-Wolfsburg. Die während der Transfernale entstandenen Kontakte und Kooperationen sollen den Transformationsprozess der Region weiter vorantreiben.
Für alle, die das Innovationsfestival verpasst haben, gibt es unter transfernale.de kurze Einblicke in einzelne Stages.
Quelle: PM 01.10.2026
