Tourismus-Gipfel im historischen Ratssaal
Wolfenbüttel überzeugt als Gastgeber des Bund-Länder-Ausschusses
Wolfenbüttel präsentiert sich als starke Tourismusdestination und kompetenter Tagungsstandort: Anfang Mai kamen hochrangige Vertreterinnen und Vertreter von Bund und Ländern zur Sitzung des Bund-Länder-Ausschusses Tourismus in der Lessingstadt zusammen. Die Tagung unterstrich die Bedeutung Wolfenbüttels weit über die Grenzen Niedersachsens hinaus.
Am 7. und 8. Mai 2026 wurde der historische Ratssaal der Stadt Wolfenbüttel zum Schauplatz wichtiger tourismuspolitischer Weichenstellungen. Als repräsentative Gastgeberin verantwortete die Stadt die Durchführung der Frühjahrssitzung des Bund-Länder-Ausschusses Tourismus im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Bauen. Neben Delegierten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Tourismusreferate aus 16 Bundesländern an der Tagung teil.
Austausch über strategische Impulse und wirtschaftliche Faktoren
Der Bund-Länder-Ausschuss bildet das zentrale Gremium für den regelmäßigen Austausch zwischen Bund und Ländern zu aktuellen Entwicklungen im Tourismussektor auf Bundes-, Länder- und europäischer Ebene im Tourismus. Auf der Agenda standen neben internen Beratungen verschiedene fachliche Impulse zu tourismuspolitischen Schwerpunktthemen. Übergeordnetes Ziel ist es, gemeinsame Perspektiven zu entwickeln und den Tourismus als entscheidenden Wirtschafts- und Standortfaktor nachhaltig zu stärken.
Wolfenbüttel als starker Akteur in der Tourismuslandschaft
Eröffnet wurde die Sitzung durch den Ersten Stadtrat Thorsten Drahn. In seinem Grußwort hob er die immense Bedeutung der Branche für die Stadt hervor: Tourismus sei nicht nur ein zentraler Wirtschaftsmotor für Handel, Gastronomie und Hotellerie, sondern steigere durch attraktive Freizeit- und Naherholungsangebote auch die Lebensqualität der eigenen Bevölkerung.
„Mit rund zwei Millionen Gästetagen pro Jahr ist Wolfenbüttel als Lessing-, Jägermeister- und Fachwerkstadt touristisch hervorragend aufgestellt“, betonte Drahn. Gleichzeitig thematisierte er die Herausforderungen: Die angespannte kommunale Finanzlage wirke sich vielerorts auf die sogenannten freiwilligen Leistungen aus, zu denen auch touristische Angebote zählen. Umso wichtiger sei die Anerkennung des Tourismus als Teil der regionalen Wertschöpfung.
Positive Resonanz und gelebte Gastfreundschaft
Drahn lud die Gäste ein, die historische Kulisse der Stadt persönlich kennenzulernen: „Wenn es Ihnen bei uns gefällt, freuen wir uns, wenn Sie zu Botschafterinnen und Botschaftern für Wolfenbüttel werden.“
Diese Einladung trug Früchte: Nach Abschluss der zweitägigen Beratungen zeigten sich die Teilnehmenden begeistert von der besonderen Atmosphäre, der gelebten Gastfreundschaft und dem Ambiente der Stadt. Wolfenbüttel konnte sich damit erfolgreich als attraktiver Tagungs- und Tourismusstandort positionieren.
Zeichen einer vertrauensvollen Zusammenarbeit
Ein besonderer Dank der Stadtverwaltung galt dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen. May-Britt Pürschel, Leiterin des Referats Tourismus, hatte Wolfenbüttel als Tagungsort vorgeschlagen. Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Ministerium ist seit vielen Jahren von großem Vertrauen und hoher fachlicher Kompetenz geprägt. Dass Wolfenbüttel als Gastgeberin dieser wichtigen Sitzung ausgewählt wurde, wird als deutliches Zeichen der engen und erfolgreichen Kooperation gewertet.
Quelle: PM 20.05.2026
