Niedersächsische Kultusministerin wirbt für berufliche Bildung
Berufliche Bildung hat eine hohe Bedeutung
Berufliche Bildung hat eine hohe Bedeutung. Sie ebnet den Weg in eine berufliche Tätigkeit, trägt zur Fachkräftesicherung bei und leistet damit auch einen erheblichen Beitrag zur Entwicklung der regionalen Wirtschaft. Um die hohe Bedeutung sichtbar zu machen, wurde 2019 die „Woche der beruflichen Bildung“ ins Leben gerufen, die in diesem Jahr vom 16. bis zum 20. März stattfindet. In dieser Woche besuchen Ministerinnen und Minister verschiedene Orte der beruflichen Bildung.
Kurz vor Beginn der Woche der beruflichen Bildung war die niedersächsische Kultusministerin, Julia Willie Hamburg, gemeinsam mit IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Florian Löbermann und stellvertretender Hauptgeschäftsführerin und Leiterin der Abteilung Beruf und Bildung, Dr. Kirsten van Elten, unterwegs im Bezirk der IHK Braunschweig. Gestartet hat der Termin im Betrieb des IHK-Präsidenten Tobias Hoffmann, Hoffmann Maschinen- und Apparatebau GmbH in Lengede.
Der Besuch der niedersächsischen Kultusministerin fand seinen Auftakt bei der HOFFMANN Maschinen- und Apparatebau GmbH in Broistedt. V. l. n. r.: Dr. Kirsten van Elten, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin und Abteilungsleiterin Beruf & Bildung bei der IHK, IHK-Präsident Tobias Hoffmann, Kultusministerin Julia Willie Hamburg und Dr. Florian Löbermann, Hauptgeschäftsführer der IHK.
(Foto: Josip Karacic/IHK Braunschweig)
Hoffmann war erfreut über das Interesse an Ausbildung: „Jedes Jahr beginnen in Deutschland rund eine halbe Million junger Menschen eine duale Ausbildung. Dual deshalb, weil diese an zwei Lernorten stattfindet: Die praktische Mitarbeit im Unternehmen startet ab dem ersten Tag der Ausbildung und in der Berufsschule wird parallel ergänzendes, theoretisches Wissen erworben. Diese Dualität ist weltweit einzigartig und bringt viele Vorteile mit sich: Azubis erhalten ab dem ersten Monat eine Vergütung, erlernen ihre beruflichen Fähigkeiten direkt im Betrieb, können nach Ausbildungsabschluss bereits gut mit den Herausforderungen umgehen, die der Berufsalltag manchmal mitbringt, und sind deshalb bereits in der Lage, praxistaugliche Lösungen anzubieten.“
Weiter ging’s nach Salzgitter: Ministerin Hamburg kam bei der Avacon Netz GmbH mit vielen Jungfacharbeitern ins Gespräch.
(Foto: Josip Karacic/IHK Braunschweig)
Weitere Stationen waren die Avacon Netz GmbH, die gemeinsam mit der WEVG Salzgitter GmbH & Co. KG Ausbildung und Jungfacharbeiter vorgestellt haben, und die BBS Fredenberg, wo die Ministerin nach einem Austauschgespräch mit der Schulleitung den Berufsbildungsausschuss der IHK Braunschweig begrüßt hat. Zum Abschluss haben die Ministerin und Dr. Florian Löbermann das Staatstheater Braunschweig besucht, um sich dort, neben einem Rundgang durch die Werkstätten, auch über die zahlreichen Ausbildungsberufe des Theaters zu informieren.
Dem am gleichen Tag stattfindenden IHK-Berufsbildungsausschuss stattete die Ministerin ebenfalls einen Besuch ab.
(Foto: Josip Karacic/IHK Braunschweig)
Ministerin Willie Hamburg zeigte sich am Ende des Tages beeindruckt: „Eine duale Ausbildung ist kein Kompromiss, sondern ein Karriere-Boost. Sie ist gleichwertig mit einem Studium und bereitet junge Menschen direkt auf die Herausforderungen der Arbeitswelt vor. Die Besuche bei Hoffmann Maschinen- und Apparatebau, der Avacon Netz GmbH und dem Staatstheater Braunschweig zeigen: Die duale Ausbildung bietet spannende Perspektiven, echte Verantwortung und vielfältige Chancen. Mit der Woche der beruflichen Bildung möchten wir jungen Menschen zeigen: Wer in eine duale Ausbildung investiert, setzt auf einen Weg voller Möglichkeiten und Zukunft. Ich danke Dr. Löbermann, Dr. van Elten und seinem Team für die Organisation und den wertvollen Austausch mit Unternehmen und dem Berufsbildungsausschuss der IHK Braunschweig.“
Quelle: PM 11.03.2026
