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Football-Krimi endet für die Braunschweig Lions mit bitterem Finale
Samstag, 25. Juli 2026 - Eintracht-Stadion (BS)
Mehr als 2.000 Zuschauer im Eintracht-Stadion erlebten am Samstag eine Begegnung, die bis zur letzten Sekunde alles bot, was American Football so faszinierend macht. Die Braunschweig Lions lieferten sich mit den Berlin Rebels einen packenden Schlagabtausch, der erst mit dem allerletzten Spielzug entschieden wurde. Am Ende mussten sich die Gastgeber denkbar knapp mit 22:24 geschlagen geben. Die Lions erwischten den besseren Start und bestimmten die Anfangsphase. Nach einem vielversprechenden ersten Drive sorgte ein Field Goal für die ersten Punkte des Nachmittags. Kurz darauf legte die Offense nach. Quarterback Ryon Thomas fand Peter Anderson mit einem langen Pass in der Endzone und baute den Vorsprung auf 10:0 aus. Wenig später brachte die Defensive das Stadion endgültig zum Jubeln. Nach einem abgefälschten Pass reagierte Fabian Schröder blitzschnell, fing den Ball ab und trug ihn zum Touchdown zurück. Trotz des verpassten Extrapunktes lagen die Lions plötzlich komfortabel mit 16:0 vorne.Doch die Berlin Rebels bewiesen Moral und kämpften sich noch vor der Halbzeit eindrucksvoll zurück. Mit zwei erfolgreichen Touchdown-Drives verkürzten die Gäste den Rückstand auf 16:14 und machten deutlich, dass die Partie noch lange nicht entschieden war. Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel offen. Beide Defensivreihen verhinderten zunächst weitere Punkte, ehe Berlin durch ein Field Goal erstmals die Führung übernahm. Im Schlussviertel erhöhten die Gäste nach einem langen Lauf sogar auf 24:16. Die Lions standen damit kurz vor einer Heimniederlage, gaben sich jedoch nicht auf. Mit einer starken Schluss-Offensive führte Ryon Thomas sein Team noch einmal tief in die Hälfte der Berliner. Sekunden vor dem Ende gelang der Touchdown zum 22:24. Anstatt den sicheren Extrapunkt zum Ausgleich zu wählen, setzte das Team alles auf eine Karte und entschied sich für die Two-Point-Conversion. Thomas nahm den Ball selbst in die Hand und kämpfte sich Richtung Endzone, wurde jedoch nur wenige Zentimeter vor der Goalline gestoppt. So blieb den Braunschweig Lions eine beeindruckende Aufholjagd ohne Happy End. Trotz der unglücklichen Niederlage zeigte die Mannschaft von Head Coach Brayden McCombs erneut, dass sie mit den besten Teams der Liga mithalten kann. Im Kampf um die Playoff-Plätze ist weiterhin alles offen und mit einer Leistung wie dieser dürfen die Lions optimistisch auf die kommenden Aufgaben blicken.
Fotograf: Jürgen Pluschke/Farbtiefe
