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Walpurgisnacht Hahnenklee 2026
Sonntag, 03. Mai 2026 - Goslar (div.)
Wenn im Harz die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai anbricht, verwandelt sich Hahnenklee in eine mystische Kulisse voller Magie, Feuer und lebendiger Tradition – so auch in diesem Jahr bei der Walpurgisnacht im Kurpark. Bereits am frühen Abend strömten zahlreiche Besucher auf das festlich geschmückte Gelände, wo sich schnell eine besondere Atmosphäre aus Licht, Musik und fantasievollen Kostümen entwickelte.
Mit Einbruch der Dämmerung begann das Programm seinen ganz eigenen Zauber zu entfalten. Leuchtende Walkacts in Form von geheimnisvollen Lichtwesen bewegten sich zwischen den Gästen und sorgten für staunende Blicke. Die Live-Band „Deep Passion“ brachte den Kurpark musikalisch zum Beben und heizte dem Publikum mit energiegeladenen Songs ordentlich ein. Überall sah man Hexen, Teufel und mystische Gestalten, die gemeinsam tanzten, lachten und die Nacht feierten.
Ein zentraler Moment des Abends war das traditionelle Hexenfeuer, das gegen 22 Uhr von eindrucksvoll inszenierten Hexen entzündet wurde. Die lodernden Flammen tauchten den Kurpark in ein warmes, flackerndes Licht und zogen die Besucher sofort in ihren Bann. Kurz darauf steigerten die Trommelkünstler von „Boundz“ mit ihren kraftvollen Rhythmen die Spannung und leiteten das große Finale ein.
Höhepunkt der Nacht war das inszenierte Duell zwischen Höllenfürst und Maienkönigin, das die alte Geschichte vom Kampf zwischen Winter und Frühling lebendig werden ließ. Direkt im Anschluss erstrahlte der Nachthimmel erstmals mit einer beeindruckenden Lasershow – ein neues Highlight der Walpurgisnacht 2026, das für begeisterte Reaktionen sorgte. Den krönenden Abschluss bildete das große Höhenfeuerwerk über den Kranicher Teichen, das den Frühling spektakulär einläutete und die Besucher mit einem letzten magischen Moment verabschiedete.
Die Walpurgisnacht in Hahnenklee zeigte sich auch in diesem Jahr als eindrucksvolles Erlebnis aus Tradition, Inszenierung und moderner Eventkultur – ein Abend voller Emotionen, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Fotografin: Sandra Nasgowitz
