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Death Metal im Westand: Kataklysm
Mittwoch, 25. März 2026 - westand Event- und Kulturzentrum
Schon beim Reinkommen in den Westand Braunschweig war klar: Das wird laut. Der Raum war sehr gut gefüllt, die Luft vibrierte förmlich vor Erwartung und das Line-up versprach nichts Geringeres als einen kompromisslosen Death-Metal-Abend.
Den Auftakt machten Red Blood Throne, die ohne Umschweife direkt Druck aufbauten. Roh, schnell und auf den Punkt, genau das Richtige, um das Publikum wachzurütteln. Die ersten Köpfe nickten, die ersten Reihen waren sofort drin.
Mit Vader wurde es dann noch einmal intensiver. Die Band brachte eine beeindruckende Präzision auf die Bühne, gepaart mit dieser unaufhaltsamen Energie, die sich schnell in die Menge übertrug. Spätestens hier war klar: Der Abend hatte endgültig Fahrt aufgenommen.
Als schließlich Kataklysm die Bühne betraten, gab es kein Halten mehr. Vom ersten Ton an stand der Raum unter Strom. Die Band lieferte genau das, was man sich erhofft: druckvolle Riffs, treibende Drums und eine Performance, die keinen Moment nachließ.
Das Publikum dankte es mit voller Hingabe, Bewegung vor der Bühne, erhobene Hände und diese besondere Energie, die nur entsteht, wenn Band und Crowd komplett miteinander verschmelzen.
Der Westand zeigte sich dabei von seiner besten Seite: nah, intensiv und genau richtig für einen Abend, bei dem es nicht um Distanz, sondern um unmittelbares Erleben geht. Hier war man nicht nur Zuschauer, sondern mittendrin.
Fazit: Drei Bands, die keine Kompromisse machen, ein sehr gut gefüllter Raum und eine Atmosphäre, die durchgehend unter Strom stand. Ein Abend, der eindrucksvoll gezeigt hat, wie lebendig und kraftvoll die Death-Metal-Szene ist und warum genau solche Shows im Westand einfach funktionieren.
Text und Bilder: Yvonne Banaski / Dark Linssi
