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Einbruch nach der Pause kostet Löwen den Sieg
Sonntag, 15. März 2026 - Volkswagen Halle (BS)
Basketball Löwen-Headcoach Ramón Díaz hatte im Rahmen des heutigen Doppelspieltags mit dem LionPride (2. DBBL Nord) viel Hoffnung in die Partie seiner Mannschaft gegen den Tabellenachten VET-CONCEPT Gladiators Trier gesetzt. „Ich bin überzeugt davon, dass sich mit einem Sieg am Sonntag vieles ändern kann“, hatte der Spanier im Vorfeld gesagt und sah sein Team zunächst auf einem guten Weg. Noch ohne ihren letzten Neuzugang Bryant Crawford, dafür aber wieder mit dem genesenen Topscorer und Top-Rebounder Simi Shittu lagen die Löwen nach 23 Minuten mit zehn Punkten vorne und zeigten eine gute Leistung, ehe sich die Geschichte der vergangenen Wochen wiederholte. Es folgte ein Einbruch – vor allem defensiv – durch den die offensivstarken Gäste die Oberhand gewannen. Die Moselstädter erzielten in der zweiten Halbzeit 69 Punkte und die ebneten den Weg zur 97:106-Niederlage (43:37) der Löwen vor 4.445 Zuschauenden in der Volkswagen Halle. Weiterhin bei den Löwen nicht dabei waren Barra Njie (Glutealmuskulatur), Romario Holloway (Gehirnerschütterung) und Eliah Braun (Sprunggelenk). Durch die Rückkehr von Simi Shittu in den Kader setzte Josh Hawley aufgrund der Ausländerregelung aus.
Der Doppelspieltag begann mit einem wichtigen Erfolg des LionPride: Das Damen-Team von Eintracht Braunschweig besiegte den Tabellenletzten Hürther BC vor knapp 1.000 Zuschauenden mit 80:70. Zu gern hätten die Löwen in ihrem drauffolgenden und nicht minder relevanten Spiel im Kampf um Klassenerhalt nachgelegt – und es sah zunächst auch vielversprechend aus. Bryant Crawford, dessen Freigabe noch aussteht, verfolgte die temporeiche Partie von der Bank aus. In der hatten die Löwen von Beginn an große Probleme damit, das schnelle Spiel der Trierer in der Transition zu unterbinden, von dem immer wieder Marten Linßen komplett frei unterm Korb profitierte. Dennoch hielt das Team von Ramón Díaz gut gegen die offensivstarken Gäste dagegen. Angeführt von Chip Flanigan und Ferdi Zylka zeigten die Löwen grundsätzlich eine Griffigkeit in der Verteidigung und die zahlte sich über eigene Fastbreak-Punkte in einer 18:12-Führung aus.
Text: PM Basketball Löwen 16.03.2026
Fotograf: Jürgen Pluschke / Farbtiefe
