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Maelføy eröffnen ihre Tour in der Eule
Freitag, 27. Februar 2026 - Braunschweig (div)
In der Eule Braunschweig herrschte am Freitagabend schnell klar: Das hier würde kein kleiner, gemütlicher Kneipenabend, sondern ein richtiges Konzert. Rund 100 Leute füllten den Raum, dicht genug, um Stimmung aufzubauen, aber immer noch angenehm nah an der Bühne. Perfekte Bedingungen für den Tourauftakt von Maelføy.
Eröffnet wurde der Abend von der lokalen Band Tacend, die direkt zeigte, dass sie genau wissen, wie man ein Publikum aufwärmt. Ihr Set hatte diese typische Mischung aus Spielfreude, Bodenständigkeit und dem Stolz einer lokalen Szene, die sich gegenseitig trägt. Man merkte sofort: Ein paar kannten die Band bereits und waren extra früh gekommen, um sie zu unterstützen.
Als danach Maelføy die Bühne betraten, wurde es plötzlich noch ein Stück lauter, nicht nur musikalisch. Tourauftakt hat immer eine besondere Energie, und die war vom ersten Ton an im Raum zu spüren. Die Band wirkte konzentriert, motiviert und gleichzeitig spürbar glücklich, endlich wieder loszulegen.
Der Sound war dicht, melodisch, kraftvoll . Genau die Mischung, die in einem Club wie der Eule besonders gut funktioniert. Nähe zur Bühne, kaum Distanz zum Publikum, alles auf Augenhöhe. Mehr Live-Gefühl geht kaum.
Ein schöner Moment des Abends: Unter den Zuschauerinnen und Zuschauern standen auch Musiker*innen und Unterstützer anderer Braunschweiger Lokalbands. Man sah bekannte Gesichter, hörte Zwischenrufe, fühlte die Szene-Verbundenheit. Genau dieses Miteinander macht kleine Clubshows so besonders. Hier geht niemand einfach nur „hin“, hier trägt man sich gegenseitig.
Die Stimmung war durchgehend warm und energiegeladen. Kein großes Show-Tamtam, aber ehrliche Live-Musik, viel Bewegung vor der Bühne und ein Publikum, das klar machte: Dieser Tourauftakt war in Braunschweig genau richtig aufgehoben.
Fazit: Ein rundum gelungener Start für Maelføy. Tacend lieferten einen starken lokalen Einstieg, der Raum war sehr gut gefüllt, und die Szene zeigte sich von ihrer unterstützenden Seite. Ein Abend, der einmal mehr beweist, wie lebendig Braunschweigs Livekultur ist.
Bilder und Text: Yvonne Banaski / Dark Linssi
