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Michael-Jackson-Show: Glitzer, Gänsehaut und ganz viel Erinnerung
Dienstag, 10. Februar 2026 - Volkswagen Halle (BS)
Schon beim Betreten der Volkswagen Halle Braunschweig lag etwas Besonderes in der Luft. Gedimmtes Licht, gespannte Gespräche, ein Hauch von Nostalgie. Dann die ersten bekannten Beats. Für einen Moment fühlte es sich an, als würde die Zeit ein Stück zurückspringen.
Die Show rund um die Musik von Michael Jackson setzte ganz auf Atmosphäre. Klassiker reihten sich an Klassiker, und kaum ein Song verfehlte seine Wirkung. Sobald die ersten Töne erklangen, ging ein Raunen durch die Halle. Viele sangen sofort mit, andere schlossen kurz die Augen. Diese Songs kennt man nicht nur, man fühlt sie.
Auch wenn die Halle nur halb gefüllt war, wirkte der Abend überraschend intensiv. Vielleicht sogar gerade deshalb. Kein Gedränge, kein Stress, stattdessen Raum, um die Show wirklich auf sich wirken zu lassen. Die Band klang kraftvoll, die Performance hatte Drive, und immer wieder blitzten die typischen Moves auf, die man unweigerlich mit dem King of Pop verbindet.
Ein besonderer Moment entstand, als der Sänger die Bühne verließ und mitten durchs Publikum ging. Nicht nur einmal, sondern gleich zweimal. Plötzlich war er ganz nah, Hände wurden abgeklatscht, Smartphones hochgehalten, Gesichter leuchteten. Für ein paar Minuten verschwand die Distanz zwischen Bühne und Zuschauerraum komplett. Genau diese Nähe machte den Abend lebendig.
Zwischen schnellen Tanznummern und gefühlvollen Balladen wechselte die Stimmung immer wieder, von ausgelassener Party bis zu stiller Gänsehaut. Und am Ende blieb dieses warme Gefühl, das nur Musik auslösen kann, die Generationen begleitet hat.
Fazit: Die Michael-Jackson-Show war mehr als nur eine Tribute-Performance. Sie war eine kleine Reise durch Erinnerungen, ein Abend voller Rhythmus, Lichter und Emotionen. Und selbst mit halber Halle fühlte es sich an wie ein großes Konzert, ein persönlicheres.
Bilder und Text: Yvonne Banaski / Dark Linssi
