Spuren im Schnee Winterzeit bei den Waldfüchsen
Waldkindergartengruppe „Die Waldfüchse“
Der Winter hat den Wald in eine zauberhafte Landschaft verwandelt. Eine weiße Schneedecke liegt über Wegen und Wiesen und zwischen den Bäumen. Für die Kinder der Waldkindergartengruppe „Die Waldfüchse“ eröffnet sich damit eine ganz neue Welt. „Im Winter lässt sich der Wald noch einmal ganz anders entdecken“, berichten die pädagogischen Fachkräfte Frau Elsner und Frau Stief.
In Weiß gekleidet, zeigt sich der Wald in einem neuen Gewand. Besonders faszinierend sind für die Kinder die zahlreichen Spuren im Schnee, die sie auf ihren täglichen Entdeckungstouren finden. Gemeinsam sprechen sie darüber, welche Tiere im Winter im Wald leben und wie sie diese kalte Jahreszeit verbringen. Manche Tiere halten Winterschlaf, andere Winterruhe und wieder andere bleiben auch bei Schnee und Kälte aktiv. Gerade deren Spuren lassen sich im Schnee besonders gut erkennen.
Neben Fußabdrücken entdecken die Kinder auch aufgewühlte Stellen im Schnee. Dort haben Tiere nach Futter gesucht. Gemeinsam wird überlegt, welches Tier hier wohl gegraben haben könnte und was es gefunden hat. So lernen die Kinder spielerisch, dass Tiere im Winter viel Energie benötigen und sich ihre Nahrung oft mühsam suchen müssen.
„Die Tiere haben hier den Weg gekreuzt, da müssen wir lang“, ruft ein fünfjähriger Junge begeistert. Mit wachen Augen folgen die Kinder den Spuren und rätseln gemeinsam: War es ein Hase oder vielleicht doch ein Reh? Auch die eigenen Spuren werden genau betrachtet. Plötzlich ist sichtbar, wer gelaufen, gerannt oder stehen geblieben ist. Der Schnee macht Bewegungen und Wege deutlich nachvollziehbar. „Hier ist das Tier bestimmt gesprungen, da sind die Abstände ganz groß“, erklärt ein vierjähriger Junge seinen Freunden.
Ganz nebenbei erweitern die Kinder dabei ihr Wissen über Tiere und Natur. Gleichzeitig werden wichtige Grundlagen wie genaues Beobachten, Vergleichen, das Zählen von Abständen und das Einschätzen von Bewegungen gefördert, Fähigkeiten, die auch für mathematisches und naturwissenschaftliches Denken bedeutsam sind.
Auch wenn Schnee und winterliche Witterung nicht immer gemütlich sind, schrecken die Waldfüchse nicht vor der Kälte zurück. Gut angezogen und ständig in Bewegung bleiben alle warm. Beim Laufen, Klettern, Springen und Spielen werden Hände und Füße schnell wieder warm und die kalte Luft wirkt frisch und belebend, berichten Frau Elsner und Frau Stief.
So verbindet der Winter im Wald Lernen, Bewegung und intensives Naturerleben auf besondere Weise. Jeder Spaziergang wird zu einem kleinen Abenteuer, jede Spur im Schnee zu einem Rätsel, das gemeinsam gelöst wird. Die Waldfüchse freuen sich auf viele weitere Entdeckungen und auch auf die Zeit, wenn der Schnee schmilzt und der Wald mit dem Frühling wieder ein neues Gesicht zeigt.
Derzeit sind in der Waldkindergartengruppe noch freie Plätze vorhanden, berichten die pädagogischen Fachkräfte. Gern würden sie weiteren Kindern diese besonderen Naturerfahrungen ermöglichen. Eine Anmeldung ist über das Internetportal der Stadt Wolfenbüttel möglich.
Quelle: PM 07.01.2026
