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ZOOSAISON 2006 IM ZOO HANNOVER |
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Neue Showfütterungen, tierische Highlights
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Wald der Wölfe und wonnige Wohngemeinschaften
Der Wald der Wölfe, die Huldigung der Hulmans, wonnige Wohngemeinschaften, puzzelnde Papageien und ein gepflegtes Steppenpicknick – der Erlebnis-Zoo Hannover eröffnet die Saison 2006 mit neuen und tierischen Attraktionen!
Mit neuen Showfütterungen und 2.072 pelzigen und gefiederten Stars begeistert der Zoo seine Gäste auf unterhaltsame und unvergessliche Weise für die Tiere. Die Tierpfleger entpuppen sich dabei als wahre Entertainer: Während sie Flusspferd, Zebra und Co. füttern, unterhalten sie mit kuriosen und spannenden Geschichten – natürlich über Mikro, damit niemandem eine Leckerei entgeht!
Und wir feiern 10 Jahre Erlebnis-Zoo Hannover! Vor genau 10 Jahren, im April 1996, haben wir die erste Themenwelt eröffnet: Den Gorillaberg. Seitdem besuchen jährlich eine Million Gäste unseren Zoo, der mittlerweile von der BILD am Sonntag und dem Freizeitportal Parkscout zum besten Zoo gekürt und der mit dem Deutschen Tourismuspreis 2005 ausgezeichnet wurde. Mit Super-Jubiläumsangeboten im Zoo, in den Restaurants und in den Shops bedanken wir uns das ganze Jahr über bei unseren Gästen.
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NEU! Der Wald der Wölfe
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Seit der Eröffnung dieser neuen Wolf-Anlage steht fest, dass den Gebrüdern Grimm ein schwerer Übermittlungsfehler unterlaufen ist. Offensichtlich wurde Rotkäppchen knapp zwei Jahrhunderte lang falsch zitiert. Die wirkliche Frage des kleinen Mädchens ist zurzeit immer wieder im Zoo zu hören: „Großmutter, was machst du für große Augen?!“
Großmutter staunt zu Recht: Das ehemals triste Gehege hat sich märchenhaft in einen Wald der Wölfe verwandelt. Eine 60 m⊃2; große Plattform aus Holz ragt mitten in die Anlage und ermöglicht ganz neue Einblicke in das Leben der Timberwölfe Akira und Lakota. Da soll sich in Zukunft viel abspielen, denn der Zoo hofft auf Nachwuchs bei Familie Isegrim. Und so wurde das Gehege der Wölfe in Richtung der Eulenvolieren um 100 Quadratmeter vergrößert. Ein Bachlauf, Felsen und dichte Bepflanzung zaubern eine Ahnung von Alaska nach Hannover. Die naturbelassenen Holzstämme auf der Besucherplattform runden das Bild der rauen Wildnis ab.
Für die Besucher wurde neben der großen Plattform noch ein weiterer Blick auf das Gehege geschaffen. Neben den Eulenvolieren ermöglicht eine große Glasscheibe ungehinderte Sicht auf den Wolfswald. Auch die Brüstung auf der Plattform wurde verglast, damit kleinere Kinder das Gehege bestens bestaunen können. Wenn die neue Themenwelt Yukon Bay fertig gestellt ist, werden Lakota und Akira mit ihrer hoffentlich großen Familie in das richtige Alaska ans Ufer des Yukon umziehen.
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NEU! Außergewöhnlich australisches Allerlei
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Bei der neuen Fütterung auf der Australien-Anlage stellen die Tierpfleger das perfekte Känguru-Menü zusammen: Die Vorspeise bilden Birnen und Äpfel, Paprika und Karotten, der Hauptgang besteht aus Salat und Heu, garniert mit Petersilie. Für dieses Mahl machen die Kängurus sogar einen extra Hüpfer. Und während die Beuteltiere speisen, verraten die Tierpfleger die Geheimnisse der Tiere aus Down under. Dass die Männchen keinen Beutel haben (auch wenn der noch so praktisch wäre, um das Futter darin wegzutragen), dafür aber gerne rotes Puder auflegen. Dass Kängurus bis zu 10 Meter weit springen, unheimlich gut boxen und auf kurzen Strecken bis 80 km/h schnell laufen. Oder dass Känguru-Babys bei der Geburt gerade mal so groß sind wie ein Gummibärchen...
Beim Stichwort Bärchen hat auch schon die nächste Sensation auf der Australien-Anlage ihren Auftritt: Eine junge Dame mit schwarzem glänzenden Haar, molligen Hüften (einem Teddybär nicht unähnlich) und einer aparten Zahnfehlstellung. Molly – so heißt die junge Dame – ist das neue Wombat-Weibchen, auf das Hannovers Wombat Toranaga vier Jahre lang gewartet hat! Molly durfte nach einem unglaublichen Papierkrieg aus Australien auswandern, um hier mit einem tollen Plumpbeutler für Nachwuchs zu sorgen. Hannover ist einer von nur zwei Zoos in Deutschland, die Wombats halten! Sollten sich Molly und Toranaga verstehen, schlüpft vielleicht nach sechs Monaten ein Mini-Womabt aus Mollys Beutel. Wombat-Babys sind bei der Geburt übrigens auch nur so groß wie ein Gummibärchen, erklärt der Tierpfleger bei der Fütterung. Und der Wombat-Beutel ist nach hinten geöffnet – damit beim Graben kein Sand hinein fällt. Logisch.
à Showfütterung Down under: Täglich um 12 Uhr
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NEU! Die Huldigung der Hulmans
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Frechheit siegt, ist das Motto der heiligen Tempeläffchen im Dschungelpalast. Die ehemaligen Gemächer des Maharadschas haben sie bereits ohne jeden Respekt in Beschlag genommen und turnen gelassen auf den Statuen der Maharadscha-Ahnen herum. Jetzt wird den wahren Herrschern des Palastes täglich mit einer neuen Fütterung gehuldigt. Und hier zahlt sich das Affen-Motto aus. Die ganz Mutigen warten nicht, bis die Tierpfleger das Futter verteilt haben – sie klauen die besten Stücke direkt aus ihrer Tasche oder reißen es ihnen am besten gleich aus den Händen. Hulman-Languren lieben frische Früchte, Blätter und Blüten.
Während die Pfleger der Affenbande Herr zu werden versuchen, erzählen sie, warum die Hulman-Languren schwarze Hände und Gesichter haben: Vor langer Zeit raubte das Ungeheuer Ravana die Prinzessin Sita. Hanuman, der König der Languren, befreite die Prinzessin. Das fand Ravana nicht lustig und verurteilte den Affenkönig zum Tode auf dem Scheiterhaufen. In allerletzter Minute konnte Hanuman sich befreien, aber Hände und Gesicht waren bereits vom Ruß geschwärzt. Bis heute haben seine Nachkommen die außergewöhnliche Färbung behalten.
à Hulman-Fütterung: Täglich um 16.30 Uhr (ab 15. April)
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NEU! Das Steppen-Picknick
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Pünktlich um 11 Uhr versammeln sich Zebras, Elenantilopen, Impalas und Thomson-Gazellen auf der großen Steppe zum Picknick. Statt mit einem pittoresken Picknickkorb, sind die Tierpfleger gleich mit einer ganzen Schubkarre voller Leckereien ausgerüstet, aus der sie den Tieren ihre Frühstücks-Snack reichen. Die größten Antilopen der Welt – die Elenantilopen – verfolgen die Pfleger mit der köstlichen Karre, um direkt die besten Appetithäppchen zu erhaschen. Die etwas schüchternen Impalas warten geduldig, bis sie an der Reihe sind und haben dabei die frechen Zebras immer im Augenwinkel. Man kann sich natürlich einen Grashaufen teilen, aber sobald die Zebras den Futterfreunden die Hinterteile zuwenden, sollte ein Impala schnellstens eine andere Snackbar aufsuchen...
Chef auf der Anlage, erklären die Tierpfleger über Mikrofon, ist Elenantilopen-Bock „Hagen“: 1,80 Meter groß, 800 Kilo schwer. Mit dem legt sich keiner an. Aber auch die zierlichen Thomson-Gazellen sind nicht ohne, immerhin gehört das gepflegte Streitgespräch (sprich: das elegante Scheingefecht mit gesenktem Kopf und gezückten Hörnern) bei ihnen zur Tagesordnung.
Wenn das Picknick vorbei ist, trotten alle langsam zu den großen Zweighaufen und schauen mal, was es bei wem Neues gibt. So ein harmloser Asthaufen, erklären die Tierpfleger, ist nämlich die beste Informationsbörse für tierische Steppenbewohner! Wie das funktioniert, erfahren Sie beim
à Steppenpicknick: Täglich um 11 und 15 Uhr
Zu guter Letzt: Insgesamt acht Shows und 14 Showfütterungen begeistern die Besucher in dieser Saison für Tiere, vermitteln Wissen über ihre Biologie und ihre Schützenswürdigkeit auf amüsante, aber unvergessliche Weise.
Info: Zoo Hannover
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