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AUCH YASSIN IDBIHI SAGT DEN BRAUNSCHWEIGERN AB

Theis und Obradovic die ersten Neuzugänge

Nach Heiko Schaffartzik verlässt ein weiterer deutscher Nationalspieler den Basketball-Bundesligisten New Yorker Phantoms. Center Yassin Idbihi, der in der vergangenen Erstligasaison mit 10,62 Punkten drittbester deutscher Werfer der 1. Bundesliga war, wird sich einem Bundesligakonkurrenten anschließen. „Yassin hat uns leider gestern Abend abgesagt. Wir haben lange um ihn geworben, konnten jedoch mit den finanziellen Angeboten der Konkurrenz nicht mithalten“, erklärte Phantoms-Sportdirektor Oliver Braun.

Die New Yorker Phantoms vermelden jedoch gleichzeitig zwei deutsche Neuzugänge. 2,01 Meter-Powerforward Frank Theis wechselt vom Zweitligisten Herzöge Wolfenbüttel für zwei Jahre in die Nachbarstadt. Der Bruder von Braunschweigs Nachwuchstalent Daniel Theis markierte in der Spielzeit 2009/10 im Schnitt 21,1 Punkte pro Partie und kam auf 7,8 Rebounds. Insgesamt sechs Jahre hatte der gebürtige Salzgitteraner das Dress der Lessingstädter getragen. „Frank ist ein gutes Beispiel dafür, dass die Region in der Vergangenheit immer wieder gute Spieler hervorgebracht hat. Er zählte in den vergangenen Jahren zu den besten Centern der 2. Liga und erhält bei uns die Chance, sich im Erstligakader zu präsentieren und hoffentlich auch durchzusetzen“, so Oliver Braun. Falls der Sprung in die 1. Liga zu groß ist, soll Theis den Spot Up Medien Baskets Braunschweig in der ProB helfen. Braun: „Da Frank mit seinen 27 Jahren schon ein erfahrener Spieler ist, wäre er das ideale Bindeglied zu den jungen deutschen Doppellizenzlern in unserem Team.“

Das 19-jährige Talent Milan Obradovic kommt vom ProA-Ligisten ETB Wohnbau Baskets aus Essen an die Oker. „Milan ist ein absoluter Kämpfertyp, der gar nicht genug vom Training bekommt“, berichtet Braunschweigs Co-Trainer Philipp Köchling, der den Aufbauspieler aus der gemeinsamen Zeit bei den Cologne 99ers kennt. Auch Obradovic erhält einen Zweijahresvertrag bei Braunschweigs Basketballern.

Quelle: PM


Stellungnahme: Interview in der Braunschweiger

Die Geschäftsführung des Basketball Bundesligisten New Yorker Phantoms ist über die Aussagen unseres ehemaligen Spielers Yassin Idbihi in der Braunschweiger Zeitung am 6. Juli 2010 befremdet. Im BZ-Interview hatte der Nationalspieler den Vorwurf erhoben, der Bundesligaklub und seine Sponsoren würden finanziell nicht alles unternehmen, um den Kader der vergangenen Spielzeit zusammenzuhalten.

Unsere der Region verbundenen Hauptsponsoren NEW YORKER, Volkswagen AG, Öffentliche, BS|ENERGY und Volkswagen Bank tragen seit vielen Jahren maßgeblich dazu bei, dass in Braunschweig erfolgreich Erstligabasketball gespielt wird und haben bereits mit sehr hohem finanziellen Engagement für wirtschaftliche Planungssicherheit über die nächste Spielzeit hinaus gesorgt. Ein Resultat der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Basketballklub und Sponsoren war das Erreichen des Halbfinales in der vergangenen Spielzeit. Braunschweigs Basketballer schafften am Saisonsende 2009/10 sensationell Platz vier.

„Die Nachverpflichtung des europäischen Spitzenspielers und Euroleague-Gewinners Marcus Goree Ende Januar wäre ohne die Hilfe unserer Hauptsponsoren nicht möglich gewesen. Für den Transfer waren dankenswerter Weise zusätzliche Geldmittel zur Verfügung gestellt worden. Dieser Spieler hat uns nach der Verletzungsmisere noch einmal einen Schub gegeben und wir haben nicht nur das Saisonziel „Playoffs“ erreicht sondern sind bis ins Halbfinale vorgestoßen“, sagte Norbert Rüscher, Geschäftsführer der New Yorker Phantoms. „Yassin Idbihi haben wir einen neuen Vertrag nicht nur zu deutlich besseren Konditionen angeboten sondern hätten ihm und seiner Familie auf Grund der bestehenden Planungssicherheit auch in den nächsten Jahren Sicherheit in Braunschweig geben können. Jedoch werden wir nicht den Fehler begehen, bei einzelnen Spielern finanzielle Abenteuer einzugehen, wenn das gewünschte Gehalt nicht in das Gesamtgefüge passt. Wir sind natürlich enttäuscht darüber, dass Yassin den Ruf unserer Sponsoren mit seiner Fehleinschätzung geschädigt haben könnte.“

Quelle: PM


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