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EINTRACHT BESIEGT DYNAMO DRESDEN MIT 2:1 |
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Latte, Pfosten, 1,2,3
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Donnerwetter - trotz TV-Live-Übertragung wollten 17200 Zuschauer den Saisonauftakt im Eintracht Stadion hautnah erleben und; ihr Kommen hat sich gelohnt. Eintracht machte von Beginn an klar, wer der Hausherr ist, bedankte sich für die tolle Chorographie der Südkurve mit Power Play. In der 9. Minute stellte sich der erste Erfolg ein. Karim Bellerabi, der eine überragende Leistung anbot, flankte auf Dennis Kruppke, der aus fünf Metern sofort abzog, Dresdens Keeper Axel Keller kann den Ball nur abwehren, Dominick Kumbela bedankte sich mit einem schönen Kopfball zum 1:0. Damit wollten sich die Löwen nicht zufrieden geben, machten weiter Druck. In der 13. Minute das erste Lebenszeichen des Dynamo-Sturms. Freistoß aus 18 Metern Entfernung – Maik Kegel tritt an, der Ball wird in der Abwehr abgefälscht und zur Überraschung der 17.200 Zuschauer ist das Leder im Netz – 1:1. Die Lieberknecht-Kicker zeigten sich nicht geschockt: 16. Minute, Damir Vrancic, der immer mehr Spielmacherqualitäten zeigt, startet zum Sturmlauf, trickst sich in den Strafraum, sein Schuss wird im letzten Moment abgeblockt. Kurz darauf tritt der 6er eine Ecke, Dogan köpft einen Aufsetzer, der Pfosten rettet. Vier Minuten später wieder Ecke, wieder legt Vrancic auf, wieder ist Dogan zur Stelle und diese Mal rettet die Latte die Sachsen vor einem 2:0 Rückstand. Eintracht hat jetzt die Dresdener in der eigenen Hälfte eingeschnürt, rennt gegen die tief stehende Abwehr an. 27. Minute: Dennis Kruppke startet von der Mittellinie, aber Keller rennt raus, kommt knapp vor dem Kapitän an den Ball. Dresden verteidigt jetzt nur noch. Das Publikum will ein Handspiel gesehen haben, Schiedsrichter Karl Valentin pfeift nicht. Ds Spiel wurde biestig. „Wir haben damit gerechnet, dass Dresden extrem tief steht, da muss man Geduld haben“, analysierte Torsten Lieberknecht. Kurz vor dem Halbzeitpfiff ist es wieder Kruppke, der bis zum 16ner durchläuft – sein Schuss wird mit der Hand eines Dresdener Verteidigers abgewehrt, wieder pfeift Karl Valentin nicht. In einem Riesenpfeifkonzert geht der Halbzeitpfiff unter. Nach dem Wechsel präsentierte sich Dresden offensiver, aber Eintracht hielt dagegen. 47. Minute: Kruppke und Kumbela zeigen Super-Kombinationsfußball, Keeper Axel Keller läuft af den heranstürmenden Kumbela zu, holt ihn von den Beinen, Valentin pfeift wieder nicht, Kruppke holt sich den Ball an der Seitenauslinie, lupft wunderschön vors Tor zu Karim Bellerabi, Herzig klärt mit einer artistischen Einlage auf der Linie. 55. Minute: Ein Steilpass von Vrancic bringt Dennis Kruppke in Position, der überläuft die gesamte Dresdener Abwehr, Torwart Keller kommt raus, aber Kruppke vollendet eiskalt und schiebt den Ball ins lange Eck – 2:1. Kaum eine Minute später – wieder ist Kumbela in den Strafraum vorgedrungen, wird von den Beinen geholt, wieder pfeift der bayrische Schiedsrichter nicht. Schieber, Schieber-Rufe donnern durch das Eintracht-Rund. Jetzt war Dresden aufgewacht – es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, aber für die Sachsen hieß es am Eintracht Strafraum meist Ende im Gelände. Trainer Maucksch bringt mit Biran und Gundersen zwei frische offensive Kräfte, aber Eintrachts Abwehr um Denniz Dogan steht heute sehr gut, lässt nichts anbrennen. 80. Minute; Karim Bellerabi schnappt sich das Leder kurz hinter der Mittelinie, startet zu einem Sturmlauf, lässt, drei, vier Dresdener hinter sich, flankt auf Kumbela, der wieder gefoult wird und wieder den Lohn nicht einfahren kann. Trainer Lieberknecht wechselt aus, bringt Calamita für Kumbela, der sich standing ovations des Publikums abholt. Kaum im Spiel startet Calamita durch, lässt drei Abwehrspieler stehen, sieht aber den mitgelaufenen Kruppke nicht . sein Schuss wird geblockt – schade, hätte er doch nur quergelegt. Erinnerungen an das letzte Heimspiel gegen Dresden werden wach – damals hatte man die Punkte noch abgegeben, trotz Überlegenheit und vieler Torchancen. Aber: Jetzt stimmt der Kampfgeist! Lieberknecht wechselt noch mal, Sekunden vergehen. Karim Bellerabi wird -zurecht – gefeiert. Eintracht lässt sich den Sieg nicht mehr nehmen und Lieberknecht ist zufrieden: „Man weiß ja nicht, wo man wirklich nach einer solchen Vorbereitung steht, aber das Team hat heute sehr gut gespielt, wie ich mir das erhofft hatte. Mit Dynamo muss man in dieser Liga aber sicher rechnen.“
Ein Beitrag von Frank Kornath
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Eintrachtland in Kinderhand | FC Saarbrücken vs. Eintracht Braunschweig 0:3
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