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04.12 | NY PHANTOMS VS. EISBÄREN BREMERHAVEN - 2
 




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86:81-Sieg über die Eisbären Bremerhaven

Mit viel Leidenschaft in Angriff und Verteidigung sicherten sich die Basketballer der New Yorker Phantoms den sechsten Saisonsieg. Das Team von Sebastian Machowski feierte am heutigen Sonntagnachmittag, 4. Dezember, einen verdienten 86:81 (54:51)-Erfolg über den direkten Playoff-Konkurrenten Eisbären Bremerhaven und weist in der Tabelle wieder ein positives Punktekonto auf. Nicht zu bremsen auf Braunschweiger Seite war wieder einmal Rich Melzer, der es auf 22 Punkte brachte – Saisonbestleistung für den 2,03 Meter großen US-Powerforward.

Bis in die Haarspitzen motiviert legten die Hausherren vor 3421 Zuschauern los. Besonders der nach seiner Oberschenkelverletzung wiedergenesene Immanuel McElroy und Rich Melzer (9 Punkte im ersten Viertel) legten los wie die Feuerwehr – nach drei Minuten stand es 10:5. Es zeichnete sich früh ab, dass es ein schnelles Spiel werden sollte. Auf Bremerhavener Seite punkteten vor allem der deutsche Nationalcenter Christopher McNaughton und Zachery Peacock, in der 6. Minute führten die Braunschweiger mit 19:15. Kurz vor der ersten Viertelpause eroberte Peacock die Führung für das Team von Doug Spradley (21:23/8.), mit einem 1-Zähler-Vorsprung ging es in die erste kurze Pause.

Die Mannen von Sebastian Machowski gingen auch im zweiten Abschnitt hochkonzentriert zu Werke, ein Dreier von Branko Jorovic ließ die Okerstädter auf 39:30 davoneilen. Die Gastgeber hielten auch in der Folgezeit die Fäden fest in den Händen: Phantoms-Kapitän Nils Mittmann sorgte per Freiwurf für eine 10-Punkteführung (16.). Auch im weiteren Spielverlauf boten die Braunschweiger eine gute Vorstellung, vorrangig Rich Melzer pumpte und ackerte unter den Brettern – und fand bereits 18 Zähler zur Halbzeit wieder. Doch die Eisbären ließen nicht locker und kamen bis zum Pausentee Punkt-um-Punkt heran – beim Stande von 54:51 wurden die Seiten gewechselt.

Auch in die andere Richtung lief es rund für die gastgebende Mannschaft. Als Immanuel McElroy aus der Ecke traf, hatten sich die Weißgekleideten wieder auf 64:55 abgesetzt (24.). Anschließend kassierte Peacock bereits sein viertes Foul, musste vorsorglich auf der Bank Platz nehmen.

Mit 71:65 für die Heimmannschaft ging es ins Schlussviertel – doch es wurde noch einmal spannend. Eisbären-Kapitän Torell Martin verkürzte auf 71:70 (32.). Nervenkitzel bis zum Schluss: 4:02 vor dem Ende markierte Jason Cain gegen sein Ex-Teamkameraden den Ausgleich zum 76:76. McElroy streute im Gegenangriff einen Dreier ein, LaMarr Greer legte bei 2:49 Restspielzeit auf der Uhr per Korbleger nach (81:76). 1:46 erzielte der heißgelaufene Cain von der Freiwurflinie das 81:81. Die Antwort: Branko Jorovic, der erneut eine starke Vorstellung ablieferte, machte den Dreier, knickte dabei unglücklich mit dem Sprunggelenk um: 84:81 (39.). Es folgten noch zwei sicher verwandelte Freiwürfe durch Stephen Dennis. McElroy & Co. gaben den Sieg durch kluges Herunterspielen der Zeit in den letzten Sekunden nicht mehr aus den Händen.

Fotos: Thomas Friede


 

 

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