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INTERVIEW MIT LARS BUTTERCUP

LARS BUTTERCUP

Was bewegt einen jungen Menschen aus dem dänischen Nordland dazu, nach Hamburg auszuwandern?

Ich wollte in Dänemark umziehen. Die Wohnung, die ich beziehen wollte, war leider bereits an 10 (!) andere Mieter vermietet. So verlor ich meine erste Miete und die komplette Kaution und war pleite. So zog ich erstmal zu meiner Mutter, die bereits in Hamburg wohnte.

Deine Heimat Aalborg kennt man eher von Hochprozentigem als von Musik. Trotzdem hat es Dich zur Musik verschlagen. Wie bist Du dazu gekommen?

Ich konnte mich nicht entscheiden. Ich mache jetzt beides... (lacht). Nein, mal ehrlich: Als ich zehn Jahre alt war, schickten mich meine Eltern auf ein Internat in der Nähe von Kolding. Dort ging es sehr streng zu. Wir hatten am Tag zwei Stunden Musikunterricht. Ich entschied mich, Gitarre zu spielen… da fing alles an.

Wie hast Du deinen jetzigen Produzenten Wayne Morris getroffen?

Ein gemeinsamer Freund hörte sich gerade meine Songs im Studio an, während Wayne zufällig auch da war. Er war sofort begeistert und wir trafen uns bereits am gleichen Abend!

Deine erste Single „Big Purple Balloon“ erinnert einen irgendwie an „You Get What You Give“ von den New Radicals. Wie kommt das?

Das finde ich persönlich überhaupt nicht. Vielleicht kommt ähnlich viel Energie in dem Song rüber.

Du sprichst in Bezug auf Deine Single „Big Purple Balloon“ von „Seelenbalsam“. Was meinst Du damit?

Oftmals drückt man sich davor, Entscheidungen zu treffen, um über bestimmte Ereignisse hinwegzukommen. Besonders bei Dingen, die einem im Leben nicht gut tun. So war es zumindest bei mir. Man sollte nicht so lange festhalten, sondern den Mut haben, einfach loszulassen… dieser Song hilft dabei.

Du hast in Grunge-Bands in Aalborg mit Musik angefangen. Jetzt bist Du in Hamburg und machst Pop. Ein weiter Weg, oder?

Ja. (grinst)

Ist mit einem Album von Dir in nächster Zukunft zu rechnen?

Ja, selbstverständlich. Ich arbeite fast ununterbrochen an neuen Songs. Meine neue Umgebung inspiriert mich unheimlich! Ich freue mich schon auf die Studioarbeit.

Was ist kann man auf einem Album von Lars Buttercup alles erwarten?

Ein hoher musikalischer Standard, live eingespielte Instrumente, Power und Kreativität. Eben große Popsongs wie man sie aus Skandinavien gewohnt ist.

Wie muss man sich die Arbeit mit Deinem Produzenten vorstellen? Habt ihr an allen Stücken für das Album zusammen gearbeitet?

Die Zusammenarbeit mit Wayne und mir ist wie eine intakte Liebesbeziehung…
Wir streiten, wir diskutieren. Der einzige Unterschied ist, wir haben keinen Sex zur Versöhnung.. (lacht). Wir wollen beide das Gleiche: Gute Musik machen!

Wie unterscheidet sich das Musikbusiness in Dänemark von dem in Deutschland? Ich hab mal gehört, ihr habt keine Single-Charts mehr. Stimmt das?

Keine Ahnung, hat sich da etwas geändert???
Hier in Deutschland gibt es viel mehr Möglichkeiten. Aus Dänemark kennt man höchstens Aqua und Lars Ullrich von Metallica. Deutschland ist eine Talentschmiede.

Kann man heutzutage als junger, aufstrebender Künstler noch rein von der Musik leben oder machst Du nebenbei einen Job, um über die Runden zu kommen?

Heutzutage ist es wirklich schwierig als Musiker durchs Leben zu kommen. Ich bin sehr dankbar für die Chance als Songwriter und Produzent arbeiten zu dürfen. An dieser Stelle ein großer Dank an alle Menschen in meinem Umfeld, die an mich glauben und mich unterstützen!

Du sagst, Du bist für jede Musik zu haben. Welcher Stil liegt Dir aber am meisten am Herzen bzw. ist die Musik, für die Lars Buttercup steht?

Stilistisch habe ich mich noch lange nicht festgelegt! Meine Musik sollte vor Energie strotzen und ehrlich sein. Dann ist es Lars Buttercup. Hört euch am Besten meine Single „Big Purple Balloon“ an!


 

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