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INTERVIEW "MENSCHENSKINDER" |
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Interview von Oliver Franke
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Ein Land jammert auf hohem Niveau und scheint der Lethargie verfallen zu sein. Damit soll jetzt Schluss sein! Sieben Künstler, sieben Stimmen, eine Band: die menschenskinder gehen gemeinsam an den Start, ein Zeichen zu setzen: "Beweg Dich - steh' auf und tu' was!" Mit der Single "Wenn der Mensch" will das Projekt aufrütteln und Mut verbreiten. Ob es um Zivilcourage im konkreten Fall geht oder im übertragenen Sinne einfach darum, ein stückweit Farbe und positive Energie in unsere Gesellschaft zu verbreiten. Mit dabei bei den menschenskindern sind Claudia Koreck, 19-jährige Soulröhre aus München, Timo Holstein (Songwriter und Frontmann von Snailshouse), TV-Star Fabian Harloff (TKKG, SK Babies u.v.a.), Bettina Schelker (Schweizer Singer- & Songwriterin), Peter Freudenthaler (Fools Garden), der in Berlin lebende Schauspieler und Sänger Borris Bohlmann und TV- und Kinodarsteller Nils Brunkhorst (Lammbock, Tatort, Alarm für Cobra 11, aktuell Hauptdarsteller PRO 7 Daily „Lotta in Love“). Die menschenskinder engagieren sich für die Stiftung "Saving an Angel" der befreundeten Band Reamonn um Frontmann Rea Garvey. Die Stiftung setzt sich für eine reelle Chance auf dem individuellen Lebensweg jeglichen Kindes ein. Hierzu werden von jedem verkauften Tonträger oder Downloand 50 Cent gespendet.
1. Wer hatte die Idee zum Projekt „menschenskinder“ und wie ist das Ganze entstanden? Timo Holstein: Die Idee zum Projekt „menschenskinder“ entstand aus dem seit Jahren gelebten Miteinander von Musikern, Freunden und Kollegen. Wir von Snailshouse, die den Titel „Wenn der Mensch“ geschrieben haben, wollten bei einem so wachrüttelnden Song, Menschen dabei haben, die Musik aus den gleichen emotionalen Gründen und mit genauso viel Energie und Spaß betreiben, wie wir. Die Intension des Songs ist, Bewegung und Mut ins Land zu bringen. Als der Titel aufgenommen war, wollten wir einfach mehr als nur ein reines Songprojekt machen. Wir wollten gemeinsame Gigs bestreiten. Und so wurde daraus eine echte Band.
2. Wie kamen die unterschiedlichen Künstler zum Projekt „menschenskinder“? Timo Holstein: Das Gros der Mitglieder hat sich auf Bühnen und Veranstaltungen kennen gelernt. Aber auch der kollegiale Tipp von Freunden und Kollegen, führte manche zu den menschenskindern. Peter Freudenthaler hörte von dem Thema und kam spontan auf uns zu. Nils Brunkhorst stammt aus dem Heimatort von Drummer Andy und mir. Wir spielten beide in der Jugend zusammen in einer Basketballmannschaft. Nach einem gedanklichen Projektaustausch von Nils und mir, war er sofort angetan und kam spontan ins Studio zum Einsingen.
3. Was hat die Single „Wenn der Mensch“ für eine Aussage und was soll damit bewirkt werden? Timo Holstein: Der Titel hat mit seinen Zeilen „Wenn der Mensch wieder kämpft, …wieder hofft, …wieder denkt, …wieder liebt“ eine immer wiederkehrende Hook, die die recht simple Aussage: „Beweg dich, tu was, hör endlich auf zu jammern….“ in die Köpfe der Hörer einbrennt. Wir wollten keine „Trallala und Hopsassa“ –Charity-Nummer schreiben, sondern einen kraftvollen Song kreieren, der mitreißt und zum Denken und Handeln anregt.
4. Viele Künstler sind bei dem Projekt mit dabei. Wie konntet ihr denn die Single gemeinsam im Studio aufnehmen? Timo Holstein: Wir haben mit sechs Musikern die Basis des Songs im Rheinland-Pfälzischen Göllheim aufgenommen. In den Folgewochen wurde der Song quer durchs Land verschickt und die Künstler sind dann einzeln bzw. in Gruppen angereist und haben ihre Parts beigesteuert und eingesungen.
5. Warum fördert ihr mit den „Menschenskindern“ gerade das Charityprojekt „Saving an Angel“? Timo Holstein: Mit Snailshouse haben wir in den vergangenen Jahren immer mal wieder mit Reamonn auf der Bühne gestanden und haben so nicht nur Band sondern auch das Umfeld kennen gelernt. Dabei konnten wir uns intensiv auch mit der Arbeit von „Saving an Angel“ auseinander setzen. Da es sich hierbei nicht um eine Riesenstiftung oder Maschinerie, sondern eine kleine, sehr musiknahe Stiftung handelt, empfanden wir „Saving an Angel“ als den besten Adressat für unser Musikprojekt.
6. Was spendet ihr denn genau dem Charityprojekt „Saving an Angel“? Timo Holstein: Wir werden von jedem Tonträger (von jeder 2-Track Single), von jedem Songdownload (www.wenndermensch.de oder www.finetunes.net) ganze 50 CENT der Stiftung zur Verfügung stellen. Darüber hinaus haben wir mit einem Charity-Armband auch ein Merchandising-Tool, von dem 1 € pro Silikonband an „Saving an Angel“ fließen wird. Diese Bänder wurden uns übrigens von einem großen Getränkehersteller (einer befreundeten Brauerei) in großer Stückzahl kostenlos zur Verfügung gestellt.
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