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Schulitz Architekten planen Meesche-Sportanlage

Die Schulitz Architekten Braunschweig sind die Gewinner des Planungswettbewerbes für die Errichtung eines Funktionsgebäudes auf der Meesche-Sportanlage. Im Rahmen der Ausstellungseröffnung der Wettbewerbsarbeiten im Zwischengeschoss des Rathauses wurde die Entscheidung des Preisgerichts bekanntgegeben.

Ansicht Sued Meesche Funktionsgebaeude (Entwurf: Schulitz Architekten Braunschweig)

Das Preisgericht unter dem Vorsitz von Architektin Karin Kellner sah die Bewertungskriterien beim Entwurf von Claas Schulitz am besten umgesetzt. Das Gebäude ist als eingeschossiger, kompakter Baukörper geplant und ordnet sich der Baumkulisse des Oker-Landschaftsraumes in Höhe und Materialisierung wohltuend unter. Leicht erhöht angeordnet kann das prägende Motiv der Tribüne, parallel zum Spielfeldrand aufgegriffen und mit dem Funktionsgebäude neu interpretiert werden.

Die zum A-Platz ausgerichtete, überdachte und damit regengeschützte Terrasse bietet mit den beiden dahinterliegenden großen Räumen, ideale Voraussetzungen für künftige sportliche wie gesellschaftliche Events. Mit der geplanten, gegenüberliegenden, neuen Tribüne entsteht ein Ensemble, das den Sport in den Mittelpunkt der Betrachtung stellt und durch die Bündelung sämtlicher Funktionen unter einem großen Dach zugleich auch die Möglichkeit des Zugangs in den Landschaftsraum der Oker angemessen und zugleich aufgeräumt gewährleistet.

Der Charakter des Gebäudes wird durch das Material „Cortenstahl“ sowie durch das auskragende Dach kraftvoll bestimmt. Die Aufteilung geschlossener und verglaster Fassaden lässt die Funktionen im Inneren klar ablesen und vermittelt eindeutige Orientierung. Das Gebäude ist funktional gegliedert und strahlt Kompaktheit aus bei gleichzeitiger Integration der erforderlichen Außenbereiche. Begegnungsstätte und Bewegungsraum haben durch ihre großzügige Verglasung direkten Bezug zur Terrasse und zu den Sportanlagen.

Mit dem Sieg verbunden ist ein Preisgeld in Höhe 4.000 Euro. Durch die Jury vergeben wurden zudem zwei dritte Preise (jeweils 1.500 Euro), diese gingen an die Beiträge der Isermann+Jensen Architekten BDA aus Braunschweig und an die KPN Architekten BDA Planungsgesellschaft mbH, ebenfalls aus Braunschweig. Insgesamt wurden fünf Entwürfe abgegeben und bewertet. Die Ausstellung kann bis zum 5. Dezember 2017 während der Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.

Quelle: Stadt Wolfenbüttel