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SCHIMMEL GRÖßTER AUSBILDER DER BRANCHE

Zehn neue Auszubildende zum neuen Lehrjahr

Am 15. August hat bei dem Braunschweiger Klavierbauer das neue Ausbildungsjahr begonnen. Zehn junge Menschen, darunter fünf Klavierbauer, drei Holzmechaniker und zwei Industriekaufleute, haben ihre Ausbildung in spannenden Ausbildungsberufen aufgenommen. Bereits mehrfach sind Auszubildende von Schimmel Bundesbeste in ihrem jeweiligen Ausbildungsberuf geworden.

Im Jahr 1950 begann die lange Ausbildungstradition der Wilhelm Schimmel Pianofortefabrik GmbH aus Braunschweig nach dem dualen System. Die ersten Klavierbauer im Berufsbild Klavier- und Cembalobauer(in) der Fachrichtung Klavierbau wurden damals ausgebildet. Seitdem haben mehrere hundert Auszubildende in unterschiedlichen Berufsbildern erfolgreich ihren Beruf erlernt.

„Vielfach kommt es vor, dass Auszubildende über mehrere Generationen bei Schimmel tätig sind: Opa, Sohn und Enkelin intonieren und stimmen – hier zeigt sich unsere Rolle als Familienunternehmen in jeder Hinsicht“, berichtet Hannes Schimmel-Vogel, Geschäftsführer des Unternehmens und selbst Familienmitglied in vierter Generation.

Schimmel hat hohe Ansprüche an Ausbilder und Auszubildende. „Unser Premiumanspruch zeigt sich eben auch in der Qualität unserer Ausbildung“, so Schimmel-Vogel. „Sie gilt nach wie vor als Job-Garantie in der Branche.“ Andere Betriebe sind begeistert von der Breite, mit der Schimmel die jungen Menschen ausbildet. Von Anfang an übernehmen die „Azubis“ Verantwortung und blicken über den Tellerrand des eigenen Ausbildungsrahmenplans weit hinaus.

„Es ist beruhigend zu sehen, dass gerade mittelständische Unternehmen die vielen Herausforderungen im Bereich der Ausbildung meistern", sagt Bundesbildungsministerin Annette Schawan in diesem Zusammenhang. Künftig werde es für die Unternehmen noch wichtiger werden, dass jeder Jugendliche eine qualifizierte Ausbildung erhält, damit kein Mangel an Fachkräften entsteht. Mit seinem großen Engagement und der hohen Ausbildungsquote setzt Schimmel hier Maßstäbe.

Christoph Canibol, verantwortlich für den Personalbereich im Hause Schimmel, ist vom großen Interesse der Bewerber begeistert: „Selbst ohne Ausschreibung der Klavierbauerstellen erreichen uns jährlich fast 100 Bewerbungen aus der ganzen Welt – auch das dokumentiert unseren guten Ruf als attraktiver Ausbilder. Nach Abschluss der Ausbildung können wir den Auszubildenden in der Regel spannende Arbeitsplätze in Produktion, Verwaltung und Vertrieb anbieten“.

Um Interessierten einen Einblick in das Unternehmen zu ermöglichen, beteiligt sich Schimmel regelmäßig an Aktionen wie beispielsweise dem Zukunftstag (ehemals „Girls‘Day“). Außerdem werden regelmäßig Schülerpraktika angeboten. Nicht selten folgt hierauf die Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz.

Vielfach unbekannt ist, dass Schimmel auch zahlreiche Praktika im akademischen Bereich anbietet. Viele dieser Praktikanten beenden dann mit ihrer erfolgreichen Bachelor-, Master- oder Diplomarbeit die Mitarbeit bei dem Braunschweiger Klavierbauer.

Zum Auftakt haben Ausbilder und Auszubildende einen gemeinsamen Kegelabend genutzt, um sich jahrgangsübergreifend besser kennenzulernen und den diesjährigen Ausbildungsauftakt zu feiern. In wenigen Wochen beginnt dann auch schon die Suche nach Auszubildenden für den Ausbildungsjahrgang 2012.

Quelle: PM


 

Über das Unternehmen

Schimmel ist der führende deutsche Premium-Hersteller von Flügeln und Klavieren mit Hauptsitz in Braunschweig. Hier stellt die Traditionsmanufaktur mit rund 190 Mitarbeitern hochwertige Pianoforte-Instrumente her, deren Qualität weltweit anerkannt ist. Das Familienunternehmen realisiert deutlich über die Hälfte des Umsatzes mit seinem Kunsthandwerk im Ausland und exportiert als Innovationsführer seine erstklassigen Instrumente aus der norddeutschen Klavierbauerstadt in alle Welt. Das Unternehmen feierte am 2. Mai 2010 sein 125-jähriges Jubiläum. Seit dem Sommer vergangenen Jahres verzeichnet Schimmel stark steigende Umsätze und Auftragseingänge.


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