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"MOBILE IDEEN" SOLLEN DEN TITELGEWINN BRINGEN
 

Am Donnerstag, 26. Mai, entscheidet sich in Kiel, ob Braunschweig die „Stadt der jungen Forscher 2012“ wird. Neben der Löwenstadt stehen Magdeburg und Karlsruhe im Finale des Wettbewerbs. Die Verantwortlichen wollen die Jury mit dem Thema „Mobile Ideen – was bewegt uns morgen?“ überzeugen.

In Kiel, der diesjährigen „Stadt der jungen Forscher, wird am Donnerstagabend, 26. Mai, im Rahmen der Fachtagung „Keine Angst vor Wissenschaft“ der Titelträger für das Jahr 2012 bekannt gegeben. Die Braunschweiger Bewerbung wird vor der Jury des Wettbewerbs von einer fünfköpfigen Delegation verteidigt, zu der Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann, Prof. Dr. Thomas Spengler, Vizepräsident für Forschung- und Technologietransfer der Technischen Universität Braunschweig, und Edgar Merkel, Schulleiter des Hoffmann-von-Fallersleben-Gymnasiums, gehören.

„Schon jetzt ist Braunschweig eine Stadt für junge Forscherinnen und Forscher. Mit dem Schwung der ‚Stadt der Wissenschaft‘ arbeiten seit 2007 Wissenschaft, Wirtschaft und Bildungseinrichtungen gemeinsam an Projekten zur Nachwuchsförderung. Mit mehr als 100 wissenschaftspädagogischen Formaten bringen wir Schülerinnen und Schülern aus der Region Wissenschaft näher und führen sie an Berufsfelder in Wissenschaft und Forschung heran. Aber es gibt auch noch viele Herausforderungen, um Wissenschaftsthemen praxisnah in die Klassenzimmer zu bringen“, erklärt Braunschweigs Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann.

Die Region Braunschweig ist eine der forschungsintensivsten Regionen Europas, viele international renommierte Forschungseinrichtungen und forschende Unternehmen sind hier angesiedelt. Intensive Netzwerke und Synergien zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Stadt und Gesellschaft werden kontinuierlich ausgebaut. „Damit wir auch in Zukunft kluge Köpfe haben, liegt den Institutionen und Unternehmen eine nachhaltige Förderung des Nachwuchses sehr am Herzen. Von der Kindertagesstätte bis zum Berufseinstieg soll den Kindern und Jugendlichen in Braunschweig ein Zugang zur Wissenschaft ermöglicht werden“, so der Oberbürgermeister weiter.

„Weil neue Mobilitätskonzepte einer der großen Forschungsschwerpunkte der Region sind, lag es nahe, die Bewerbung thematisch unter das Thema ‚Mobile Ideen – Was bewegt uns morgen?‘ zu stellen“, sagt Prof. Dr. Thomas Spengler, Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer an der Technischen Universität Braunschweig. „Dazu gehört nicht nur der Verkehr auf der Straße, der Schiene und in der Luft. Im engen Zusammenhang mit dem Thema Mobilität stehen auch neue Herausforderungen und innovative Lösungen wie etwa in der Kommunikation, der Navigation oder auch der Umwelt- und Gesundheitsforschung." Weiterhin fänden sich auch die Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften in diesem Thema wieder, wenn es um das Verständnis und die Entwicklung einer modernen mobilen Lebenskultur geht. Mit der Bewerbung solle der wissenschaftliche Nachwuchs von morgen begeistert sowie den Schulen und Hochschulen Impulse für die Praxis gegeben werden.

„Unsere Schüler sind unsere Zukunft. Spannende Themen aus der Spitzenforschung können Schüler begeistern und regen zum Austausch und Ausprobieren in neuen Interessensfeldern an“, informiert Edgar Merkel, Direktor des Hoffmann-von-Fallerleben-Gymnasiums. Mit dem Titelgewinn wollen die Initiatoren die enge Zusammenarbeit zwischen den Schulen, den Hochschulen und den Forschungseinrichtungen der Region noch intensivieren. Dabei sollen auch verborgene Talente gefunden und gefördert werden. Gerade dies sei ein entscheidender Beitrag, um Bildungsbenachteiligungen zu verhindern, Bildungschancen zu eröffnen und die Zahl der Nachwuchswissenschaftler mittelfristig deutlich zu erhöhen.

Quelle: PM


„Stadt der jungen Forscher“

Die Körber-Stiftung, die Robert Bosch Stiftung und die Deutsche Telekom Stiftung küren jährlich die „Stadt der jungen Forscher“. Die Stiftungen wollen mit der Initiative die kommunale Vernetzung von Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft fördern, den wissenschaftlichen Nachwuchs von morgen begeistern sowie Schule und Hochschule Impulse für ihre Praxis geben. Prämiert werden Städte mit einem Preisgeld von bis zu 65.000 Euro, die sich vorbildlich dafür einsetzen, junge Menschen für Wissenschaft zu begeistern. Bisherige Titelträger waren die Städte Göttingen (2009), Gießen (2010) und Kiel (2011). Die Jury des Wettbewerbs setzt sich aus Vertretern der Stiftungen, der bisherigen Preisträgerstädte und weiteren Experten zusammen.


 

Stadt der jungen Forscher Foto: Körber-Stiftung


18000 Fans feierten Zweitliga-Aufsteiger Eintracht | Auch ohne Titel mehr Engagement für junge Forscher