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LANDESSPARKASSE ERÖFFNET "SCHATZKAMMER"
 

Vor 246 Jahren, am 9. März 1765, setzte Herzog Carl I. von Braunschweig-Lüneburg seine Unterschrift unter die Gründungsurkunde zur Einrichtung des Herzoglichen Leyhauses. „Das ist so zusagen unsere Geburts-Urkunde, denn das Leyhaus ist die Vorgänger-Institution von NORD/LB und Landessparkasse“, sagt Christoph Schulz. Der Vorstandsvorsitzende der Landessparkasse ist stolz diese traditionsreiche Erfolgsgeschichte heute fortsetzen zu können. Zum bevorstehenden 250. Geburtstag hat er einen Countdown eingeläutet und verspricht jedes Jahr bis 2015 mit etwas Neuem zu überraschen.

Jetzt wurde im Landessparkassen-Hochhaus am Braunschweiger Europaplatz eine „Schatzkammer“ eröffnet - das ist eine Mischung aus Ahnengalerie und kleiner historischer Ausstellung, in der all das verwahrt und präsentiert wird, was für die Tradition des Unternehmens Bedeutung hat: historische Münzen, Geld von früher, Buchungsmaschinen von anno dazumal, alte Sparbücher, Spardosen, Scheckhefte usw. Alles, was sich in den letzten 246 angesammelt hat.

„Die Schatzkammer ist für die Öffentlichkeit frei zugänglich und soll zeigen, woher wir kommen, welches unsere Wurzeln sind, unsere Herkunft, unsere Identität“, erläutert Schulz. Dort werde es wechselnde Ausstellungen geben, der Raum soll für kleine Veranstaltungen nutzbar sein – eigene und fremde. „Wir stellen uns z.B. vor, dass auch Schulklassen die Präsentation nutzen, um etwas über die regionale Wirtschaftsgeschichte zu erfahren – oder auswärtige Besucher, die an der Geschichte Braunschweigs interessiert sind“, so Schulz weiter.

An der Stirnseite der „Schatzkammer“ ist der Gründervater Herzog Carl I. zu sehen, an der einen Seite werden verschiedene Niederlassungen in den Regionen in historischen Ansichten von 1965 gezeigt, die anlässlich des 200jährigen Bestehens fotografiert wurden. An der anderen Seite finden sich Vitrinen, die mit immer neuen Exponaten gefüllt werden können.

Im Eingangsbereich schließlich ist eine Ahnengalerie zu sehen, die auf sieben Gemälden die Herzogsfamilie porträtiert. Im Übrigen stammt das Gemälde Carls I. neben dem kostbaren Barock-Schrank wahrscheinlich vom herzoglichen Hofmaler Lafontaine, dessen Sohn August eben jener Erfolgsschriftsteller der Goethezeit war, der in den vergangenen zwei Jahren gemeinsam mit der Stiftung NORD/LB-Öffentliche und der TU Braunschweig wiederentdeckt und veröffentlicht wurde.

Dazwischen findet sich eine aufklappbare Trennwand, die aussieht wie in einem Windkanal – und auch das hat System: Dadurch kommt frischer Wind herein! Konzeptionell zeichnen Prof. Dr. Wolfgang Leschhorn und Stiftungs-Geschäftsführer Axel Richter als Historiker für die Präsentation verantwortlich.

Quelle: PM


 

Zum Geburtstag Axel Richter und Christoph Schulz eröffnen die "Schatzkammer"


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