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Findling vor dem Gärtnerdenkmal gesetzt

Am Donnerstag, 14. Dezember 2017, wurde von der Oppermann-Kerle-Stiftung vor dem Gärtnerdenkmal ein Findling gesetzt. Die in Wolfenbüttel ansässige Oppermann-Kerle-Stiftung hat vor einigen Jahren die dauerhafte Pflegepatenschaft für das Blumen- und Pflanzbeet vor dem Gärtnerdenkmal übernommen. Die Pflanz- und Pflegearbeiten werden regelmäßig durch die Städtischen Betriebe Wolfenbüttel (SBW) durchgeführt, die laufenden Kosten hierfür übernimmt die Stiftung. Ein entsprechendes Hinweisschild war vor einem Jahr entwendet worden, der Stiftungsvorstand hat sich jetzt zu dieser Lösung entschieden.

Findling für dem Gärtnerdenkmal (Foto: Stadt Wolfenbüttel)

Jährlich zur Gemüsesaison wird dieses Beet mit Gemüsearten wie Mangold, Sellerie, Basilikum, Palmenkohl und Kräutern zu Ehren der Gärtner durch die Städtische Betriebe Wolfenbüttel gepflanzt und gepflegt. Der Standort des Gärtnerdenkmals vor der Trinitatiskirche ist symbolträchtig und nicht ohne Grund gewählt worden, denn die Trinitatiskirche ist für die Wolfenbütteler Gärtner die „Gärtnerkirche“, hier feiern sie alljährlich Erntedank.

Das Denkmal ist eine Bronzeplastik, hergestellt von dem Bildhauer Frijo Müller-Belecke aus Hemmoor. Sie wurde durch Spenden finanziert, 1998 am Holzmarkt aufgestellt. Dargestellt sind eine Gärtnerin, voller Stolz mit einem gefüllten Erntekorb, und ein Gärtner mit einem Schüffeleisen beim Krauten.

Erstmals 1532 wurden Gärten vor der Festung Wolfenbüttel erwähnt, bis in das 20. Jahrhundert prägten rund 131 Gartenbaubetriebe mit Gemüsebau das Stadtbild von Wolfenbüttel. Während dieser Zeit führte Wolfenbüttel den Titel „ Stadt der Gärtner“.

Quelle: Stadt Wolfenbüttel