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ERÖFFNUNG DES BRAUNSCHWEIGER SCHLOSSMUSEUMS |
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Das Warten hat nun ein Ende
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Die goldenen Lettern „Museum“ zieren schon seit der Fertigstellung des Schlosswiederaufbaus im Jahr 2007 den nördlichen Eingang der Schlossfassade. Doch bis jetzt blieben die Türen zum lang erwarteten Schlossmuseum verschlossen. Das Warten hat nun kommenden Samstag ein Ende, denn am 9. April ab 11 Uhr werden die Pforten zum Museum geöffnet. Hiermit vervollständigt sich das als Kaufhausfassade kritisierte Schloss nun mit insgesamt 13000 Quadratmetern städtischen Kultureinrichtungen, denn neben dem Museum findet man hier die Stadtbücherei, das Kulturinstitut und das Stadtarchiv.
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Rahmenprogramm inklusive
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Das Kulturprogramm für Jedermann, moderiert von Schauspieler Andreas Jäger im Kostüm eines Hofmarschalls, beginnt am Samstag um 11 Uhr mit einer Fotoaktion für Kinder. Gerahmt werden die Feierlichkeiten mit höfischen Tänzen in tollen Kostümen, Gesängen der Braunschweiger Domsingschule und einem Wachaufzug mit Salutschießen und Fanfarenklängen der Braunschweiger Jäger. Oberbürgermeister Dr. Gerd Hoffmann und die Ministerin für Wissenschaft und Kultur Prof. Johanna Wanka werden gegen 13 Uhr gemeinsam das rote Band vor dem Eingang des Museums durchschneiden und die Braunschweiger herzlich zu einem Besuch des neuen Schlossmuseums einladen. Anschließend kann man sich auf Jazzmusik auf dem Schlossplatz freuen.
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Das Leben am Braunschweiger Hof
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Das neue Schlossmuseum wurde auf Grundlage der Konzeption eines „Raumkunstmuseums“ ausgestattet. Die ständige Ausstellung zeigt die Geschichte des Braunschweiger Welfenschlosses anhand von originalen Möbeln, Gemälden, Dokumenten, Fotos und Medienstationen. Die originalgetreue Raumgestaltung und die einzelnen Ausstellungsstücke zeigen das herzogliche Leben im Residenzschloss des 19ten Jahrhunderts. Ein besonderes Highlight stellt der imposante Thronsaal dar. Des Weiteren kann man im weißen Saal an Medienstationen integriert in die Festtafel Geschichtliches selbst erkunden.
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Restauration und Neuauflage
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In jahrelanger Planung, Konzeption und Arbeit wurden die Räumlichkeiten zu Thronsaal, Audienzzimmer, Arbeitszimmer, Musikzimmer, weißem Saal und Wechselausstellung gestaltet. In Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum und der Borek Stiftung wurden Originale zusammengetragen und sorgfältig restauriert sowie aus den Tiefen der Archive entdeckte Muster und Stoffe aufwendig neu aufgelegt. „Alleine die entsprechenden Handwerker, Künstler und Gestalter zu finden, die Wandbespannungen, Teppiche und Baldachin originalgetreu und farblich genau herstellen konnten, hat viel Zeit und Mühe in Anspruch genommen“ so Dr. Anja Hesse, Kulturdezernentin der Stadt Braunschweig.
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Herausgekommen sind faszinierende und interessante Einblicke in die Welt des Braunschweiger Adels und das höfische Leben vor zwei Jahrhunderten. Bei 2 Euro Eintritt inklusive Audioguide ein lohnenswerter Museumsbesuch.
Mehr Informationen finden Sie hier.
Ein Beitrag von Annika Barnstorf-Brandes für BS-Live!
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Verleihung des LIONEL Design-Preises | Startschuss für den Balkonwettbewerb
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