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"Das Fahrrad ist für mich Verkehrsmittel Nummer 1"

Wolfenbüttels Bürgermeister Thomas Pink und Radverkehrsbeauftragte Valerie Dubiel eröffneten am Sonntag, 7. Mai 2017 um 13 Uhr offiziell das Wolfenbütteler STADTRADELN. Bevor in die Pedale getreten wurde, galt es noch den diesjährigen Radelstar zu präsentieren. Dies ist Stefan Brix. Die nächsten drei Wochen wird er komplett auf das Auto verzichten und alle Wege mit dem Rad zurücklegen.

Wolfenbüttels Bürgermeister Thomas Pink (links) und Radverkehrsbeauftragte Valerie Dubiel (rechts) eröffneten am Sonntag offiziell das Wolfenbütteler STADTRADELN. (Foto: Stadt Wolfenbüttel / rae)

"Das Stadtradeln war schon in den Vorjahren eine gelungene Aktion, denn schließlich wünschen wir uns möglichst viele alltägliche Fahrradnutzer und der Aktionszeitraum ist eine gute Möglichkeit, um auszuprobieren, welche Strecken bequem zu bewältigen sind.", betonte der Rathauschef . Einen positiven Nebeneffekt für den Wolfenbütteler Radverkehr erzeugen alle Stadtradler, indem sie mit aufmerksamem Blick durch die Straßen fahren, so eventuelle Nachteile aufdecken und Optimierungsvorschläge einreichen. "Zudem bewegen wir uns mit dem Fahrrad klimaneutral und das gibt uns allen das Gefühl, einen guten Beitrag zum Umweltschutz zu leisten", so Pink.

"STADTRADEL-STAR für Wolfenbüttel? - Ich? - Ich fahre doch schon fast alle Strecken mit dem Rad, das ist doch kaum eine Herausforderung für mich", beschreibt Stafan Brix seine Gedanken, als er gefragt wurde, ob ich nicht der diesjährige "STADTRADEL-STAR" sein wollte. Nach kurzem Überlegen hat er gleichwohl gern ja gesagt. "Das Fahrrad ist für mich das Verkehrsmittel Nummer 1 in der Stadt. Und zwar nicht aus irgendeiner politischen Überzeugung heraus und auch nicht wegen der zweifellos positiven Aspekte für die Umwelt, sondern aus purem Eigennutz", so Brix, "wenn es mir gelingt, Nachahmer anzuspornen, ihren eigenen Weg mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückzulegen, bin ich es gerne." Mit dabei hatte er auch ein Klapprad. Wie schnell das fahrbereit gemacht werden kann, demonstrierte er auf der Bühne.

Mit dem Fahrrad ist man in der Stadt schneller unterwegs als mit jedem anderen Fahrzeug. Nnicht wenn man die Geschwindigkeit betrachtet, sondern die gesamte Wegezeit berücksichtigt. Mit dem Fahrrad kommt man so nah ans Ziel wie mit keinem anderen Fahrzeug. Das Fahrrad braucht weniger Platz, zu Hause und am Zielort als alle anderen Fahrzeuge. Kein anderes Fahrzeug ist kostengünstiger in Anschaffung und Unterhaltung, selbst dann nicht, wenn man ein eher hochwertiges Fahrrad betrachtet. Kein anderes Fahrzeug sorgt nebenbei für sportliche Betätigung und damit für einen Beitrag zur persönlichen Gesundheit. Gibt es denn gar keine Nachteile? - Doch, aber für Brix nur einen einzigen: Man ist dem Wetter ausgesetzt. Und Transporte? - Fast alles für den Alltag kann man mit dem Fahrrad transportieren und das was man nicht (oder nur mit großem Aufwand) mit dem Fahrrad transportieren kann, transportiert man halt mit dem Auto. "Das werde ich jetzt drei Wochen natürlich nicht tun, aber grundsätzlich halte ich es für eine vernünftige Lebensweise", sagt der Wolfenbütteler Radelstar.

Radverkehrsbeauftragte Valerie Dubiel zeigte sich mit der bisherigen Teilnehmerzahl sehr zufrieden. "Wir haben schon über 500 Anmeldungen und damit das Teilnehmerergebnis des Vorjahres erreicht. Natürlich können sich auch in den nächsten drei Wochen noch Interessierte anmelden und Kilometer für Wolfenbüttel sammeln. Sie wies auch auf das Begleitprogramm zum Stadtradeln hin, denn Vortäge und Radtouren runden auch 2017 die Aktion STADTRADELN ab.

Quelle: Stadt Wolfenbüttel