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Cloud der Wissenschaft auf dem Burgplatz

Die „Cloud der Wissenschaft“ – ein Pavillon mit Bühnencharakter – ist ein besonderes Highlight im Programm zum 10-jährigen Jubiläum des Braunschweiger Titelgewinns „Stadt der Wissenschaft“. Am 15. September um 11 Uhr auf dem Burgplatz eröffnet Oberbürgermeister Ulrich Markurth die „Cloud der Wissenschaft“ gemeinsam mit Professor Joachim Block, Vorsitzender der ForschungRegion Braunschweig e.V. und Professorin Anke Kaysser-Pyzalla, TU-Präsidentin und Vorsitzende der Gesellschafterversammlung des Hauses der Wissenschaft. Zur Eröffnung gibt es musikalische Beiträge einer Combo der TU-Bigband sowie der Städtischen Musikschule. Im Anschluss folgt ein umfangreiches Programm verschiedener Forschungseinrichtungen wie des Bundesamtes für Strahlenschutz, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der Technischen Universität Braunschweig.

Visualisierung der Cloud der Wissenschaft auf dem Burgplatz (Visualisierung: upscale GmbH, Braunschweig)

„Braunschweig wurde 2007 Stadt der Wissenschaft. Auch heute, 10 Jahre später, ist Braunschweig Stadt der Wissenschaft und genau das werden unsere Forschungseinrichtungen ab dem 15. September unter der Cloud der Wissenschaft unter Beweis stellen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit den Braunschweigerinnen und Braunschweigern die Cloud der Wissenschaft zu eröffnen“, sagte Oberbürgermeister Markurth.

Nachdem die Idee der „Cloud“ im Kultur- und Wissenschaftsdezernat geboren war, konnte sie mit Hilfe Braunschweiger Wissenschaftler realisiert werden. Entworfen hat den Pavillon das Institut für Tragwerksentwurf an der Technischen Universität Braunschweig unter Leitung von Professor Harald Kloft. Darüber hinaus war das Institut um Professor Kloft auch maßgeblich an der Projektplanung und -realisierung beteiligt. Die Konstruktion besteht aus einem 15 Tonnen schweren Stahltragwerk, das die sogenannte „Cloud“ in der Schwebe hält: ein pneumatisches Folienkissen, das dauerhaft mit Luft unter Spannung gehalten wird. Im Inneren des Kissens befinden sich heliumgefüllte Ballons, welche die zahlreichen Braunschweiger Forschungseinrichtungen symbolisieren und auf das tomatenrote Logo aus dem Jahr 2007 anspielen. Das Kissen besteht aus einer sogenannten ETFE-Folie, einem Foliensystem, das auch die Allianz Arena in München eindeckt.

Neben der optisch und technisch ansprechenden Architektur der Konstruktion, die eine Grundfläche von zirka 16x10 Metern überspannt, liegt ein weiterer Schwerpunkt auf dem, was ab dem 15. September unter der „Cloud“ geschehen wird. Geplant ist ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm, das sich an eine breite Öffentlichkeit richtet. Kinder und Erwachsene sollen auf ihre Kosten kommen und die Möglichkeit erhalten, sich an einem vielfältigen Programm aus Vorträgen, Shows, Diskussionen und Mitmachaktionen zu erfreuen. Als Ergänzung zu den Angeboten der Forschungseinrichtungen wird während des Eröffnungstags der Foodtruck Paolo für Snacks und Getränke sorgen, für Studentinnen und Studenten sowie Schülerinnen und Schüler werden Vergünstigungen angeboten.

Der Eintritt zu allen Angeboten des Rahmenprogramms ist frei. Weitere Informationen zu dem Gesamtprogramm unter www.braunschweig.de/SdW

Quelle: Stadt Braunschweig