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AUSZEICHNUNG FÜR DEN SCIENCE SLAM
 

Im Rahmen der Veranstaltung Best of Science Slam wurde das Haus der Wissenschaft Braunschweig am Freitag von der Initiative „Deutschland - Land der Ideen“ gemeinsam mit der Deutschen Bank für das innovative Veranstaltungsformat des Science Slams ausgezeichnet. Vier Science Slammer der vergangenen drei Jahre traten aus diesem Anlass gegeneinander an und stellten sich der Wertung des Publikums.

Vor rund 300 Gästen nahm der Geschäftsführer des Haus der Wissenschaft Markus Weißkopf die Auszeichnung als „Ausgewählter Ort 2011“ von Markus Eimecke von der Deutschen Bank in Braunschweig entgegen. Aus 2.600 eingereichten Bewerbungen überzeugte das Haus der Wissenschaft mit dem Format des Science Slams die unabhängige Jury des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“ und repräsentiert mit seiner zukunftsfähigen Idee Deutschland als das „Land der Ideen“.

Seit Juni 2008 organisiert das Haus der Wissenschaft regelmäßig den Braunschweiger Science Slam und hat ihn in kurzer Zeit zum festen Bestandteil der lokalen Kulturszene gemacht. Es handelt sich wie beim Poetry Slam um ein Kurzvortragsturnier – allerdings unter wissenschaftlichen Vorzeichen. Maximal zehn Minuten Zeit stehen den Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern zur Verfügung, um mit einem populärwissenschaftlichen Vortrag die Aufmerksamkeit und die Herzen der Anwesenden zu gewinnen. Markus Weißkopf und sein Team waren maßgeblich an der Verbreitung und der Etablierung des Formats in ganz Deutschland beteiligt. Gerade junge Menschen sollen durch den Science Slam für Wissenschaft begeistert und zu einer akademischen Karriere motiviert werden. Doch nicht nur die Unterhaltung des Publikums ist ein wichtiger Aspekt der Slams. Die Vortragenden lernen, mit einfachen Worten ihre Forschung zu erklären und bereiten sich so auf zukünftige Herausforderungen in der Kommunikation mit der Bevölkerung oder Partnern aus der Wirtschaft vor.

Dass das Konzept des Science Slams aufgeht, bewiesen am heutigen Abend vier Gewinner der Science Slams aus den vergangenen drei Jahren. Besonders belohnt wurde André Lampe vom Institut für Chemie und Biochemie der Freien Universität Berlin für seine „Geschichte vom Lemur und der Maulwürfin“. Dem Publikum war sein eindrucksvoller Vortrag zur Entwicklung neuartiger Bluttestverfahren 65 Punkte wert. Gabriela Schimmel als Vertreterin der Öffentlichen Versicherung Braunschweig überreichte ihm die Siegertrophäe das „Goldene Hirn“.

Quelle: PM


 

Gewinner André Lampe mit den anderen Teilnehmern Im Vordergrund André Lampe (Institut für Chemie und Biochemie der Freien Universität Berlin) mit dem „Goldenen Hirn“. Im Hintergrund von links nach rechts: Jan Fischer (Institut für Grundbau und Bodenmechanik, TU Braunschweig), Gabriela Schimmel (Öffentliche Versicherung Braunschweig), Christian Stern (Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung Braunschweig), Martin Buchholz (Institut für Thermodynamik, TU Braunschweig), Markus Weißkopf (Haus der Wissenschaft). Quelle: P. Sierigk/Haus der Wissenschaft


Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.hausderwissenschaft.org
http://www.scienceslam.org
http://www.land-der-ideen.de


Science Slam Braunschweig:

Seit Juni 2008 veranstaltet das Haus der Wissenschaft regelmäßig den Braunschweiger Science Slam. Es handelt sich wie beim Poetry Slam um ein Kurzvortragsturnier – allerdings unter wissenschaftlichen Vorzeichen. Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler messen sich im Kampf um das „Goldene Hirn“. Maximal zehn Minuten Zeit stehen zur Verfügung, um mit einem populärwissenschaftlichen Vortrag die Aufmerksamkeit und die Herzen der Anwesenden zu gewinnen. Das Publikum bestimmt als Jury den Slam Champion. Kriterium ist nicht die beste Forschung, sondern der beste Vortrag. Es gilt, ein wissenschaftliches Thema populärwissenschaftlich aufzubereiten und somit auch ein Laienpublikum zu begeistern.


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