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AAI TRAF SICH ZUR JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG |
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Konsequenter Einsatz für den Innenstadthandel
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Das gemeinsame Resümieren des vergangenen Jahres und der Ausblick auf die kommenden Aktivitäten stand im Zentrum der Jahreshauptversammlung der Mitglieder des Arbeitsausschusses Innenstadt Braunschweig e.V. (AAI) am vergangenen Donnerstag in der Industrie- und Handelskammer (IHK) am Altstadtmarkt. Zur Wahl stand außerdem der Vorstand: Ohne Gegenstimmen wurde der alte Vorstand bestätigt, jedoch ergänzt um Claudia Kayser, die als Marketingleiterin der Braunschweigischen Landessparkasse das Gremium in Zukunft durch ihre Marketingexpertise und ihr umfangreiches Netzwerk bereichern wird.
„Die Innenstadt ist das Herz der Stadt und trägt maßgeblich dazu bei, dass Braunschweig ein interessanter Standort ist“, sagte Volkmar von Carolath, alter und neuer Vorsitzender des AAI, im Rahmen seiner Begrüßungsansprache. „Historisches Ambiente, Aufenthaltsqualität, Möglichkeiten zum erlebnisreichen Einkaufen und ein umfangreiches Kunst- und Kulturangebot, das sind die Erfolgsfaktoren, die die Attraktivität der Innenstadt ausmachen“, so von Carolath weiter. Hier gelte es vorhandenes Potenzial weiter zu entwickeln und auch in der Kommunikation Schwerpunkte zu setzen.
In der Rückschau wurde deutlich, dass 2010 insgesamt ein hartes Jahr für den Handel war. Dies nahmen die AAI-Mitglieder zum Anlass, die Bedeutung gemeinsamer Aktivitäten für den Standort hervorzuheben. Gerade angesichts des demographischen und wirtschaftlichen Wandels, z.B. die zunehmende Konkurrenz durch den Internethandel, sei es notwendig, sich auch weiterhin professionell und wettbewerbsfähig gegenüber den konkurrierenden Einkaufsstädten zwischen Hannover und Berlin zu positionieren. „Der AAI ist mehr als nur eine Werbegemeinschaft“, betonte von Carolath. „Seine Aufgabe ist vielmehr die umfangreiche Interessenvertretung für den Innenstadthandel.“
Der Druck, die Einkaufstadt zu bewerben und über die handelspolitische Arbeit für faire Wettbewerbsbedingungen und eine positive Entwicklung des Handels zu sorgen, dürfe nicht nachlassen, mahnte von Carolath und zeigte sich kämpferisch: „Das darf nicht nur der Politik überlassen werden.“ Die breite Masse des Handels sei gefordert und in der Pflicht, sich einzubringen. Das Engagement dürfe – auch finanziell – nicht nur auf wenige Schultern verteilt werden. „Eine florierende Innenstadt ist für alle Händler positiv“, warb der AAI-Vorsitzende um breite Unterstützung der Mitglieder: „Alle Händler sollten sich deshalb aktiv einbringen.“
Entscheidungsprozesse im Interesse des Handels sachlich aber bestimmt zu begleiten, dieses Ziel will der AAI auch in Zukunft verfolgen. Gerade das vergangene Jahr habe am Bespiel Postareal und der Definition von Randsortimenten gezeigt, wie man sich konstruktiv einbringen könne. Hier sei man gefragter Berater gewesen und habe letztlich auch eigene Bedenken zu Gehör bringen können. In der Erörterung machte der AAI unmissverständlich klar, dass er keineswegs als Verhinderer verstanden werden will, sondern im Interesse des gesamten Standorts denkt und mittel- und langfristig plant. Der AAI sieht es in diesem Zusammenhang auch als seine Aufgabe an, auf möglicherweise entstehende Probleme aufmerksam zu machen und rechtzeitig Maßnahmen einzuleiten.
Als besonderer Handlungsschwerpunkt für die Zukunft wurde unter anderem die Sicherstellung der Qualität des Innenstadtsortiments benannt. Um die genannten strategischen Ziele zu erreichen, definierte der AAI zudem weitere Tätigkeitsfelder und Aufgaben. So soll die Einkaufszentralität der Braunschweiger Innenstadt gestärkt, die Erreichbarkeit und Anbindung der Innenstadt weiter optimiert und die Kinder- und Familienfreundlichkeit gefördert werden. Erfolgreiche Maßnahmen wie der Cityservice sollen auch in Zukunft fortgeführt werden. Des Weiteren zählen zu den Aktivitäten weiterhin die erlebnisreichen Einkaufsveranstaltungen, die der AAI bewirbt und als deren Ausrichter er fungiert.
Verstärkt will sich der Arbeitsausschuss der Innenstadtkaufleute zudem der handelspolitischen Arbeit widmen. Hier sollen positive Ansätze aus dem letzten Jahr weiter intensiviert werden. Beispielhaft wurde dabei die Einladung von Vertretern der Fraktionen oder der neuen Stadtbaurätin Maren Sommer zu Gesprächsforen zu verschiedenen Themen genannt. Dabei hat der AAI auch die Quartiere und Randlagen weiter im Blick. Dort befindet man sich in Gesprächen über neue Möglichkeiten für eine positive Entwicklung und unterstützt die Quartiersaktivitäten vom Magniviertel bis zur Altstadt.
Grundsätzlich machte der AAI auf seiner Jahreshauptversammlung deutlich, dass er seine Arbeit nicht isoliert, sondern netzwerkorientiert versteht und sich sachfragenorientiert auch weiterhin mit der IHK, dem Stadtmarketing, dem Arbeitsausschuss Tourismus Braunschweig, dem Arbeitsausschuss Betriebsräte Innenstadt, dem Einzelhandelsverband Harz Heide und weiteren Institutionen abstimmen wird. In diesem Sinne sprach der neu gewählte Vorstand den Sponsoren und Partnern, die die Arbeit und die Innenstadtveranstaltungen des AAI unterstützten, seinen Dank aus und verlieh dem Wunsch Ausdruck, die erfolgreiche Zusammenarbeit auch in Zukunft weiter fortzusetzen.
Quelle: PM
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