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"THEATER IN DIE SCHULE" GEHT INS VIERTE JAHR |
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Mehr als 1000 Schülerinnen und Schüler sind dabei
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2008 hätte das niemand erwartet. Das in Norddeutschland einzigartige Projekt »Theater in die Schule« begann an den Braunschweiger Realschulen Sidonienstraße und Volkmarode mit jeweils einem kompletten Schülerjahrgang. Geplant war das Projekt eigentlich nur für drei Jahre, aber bereits im ersten Jahr wurde allen klar, wie wichtig eine Fortsetzung dieser Arbeit wäre. Heute läuft das Projekt an der Realschule Sidonienstraße und der IGS Volkmarode im 4. Jahr und mehr als 1000 Schülerinnen und Schüler sind dabei.
Die finanzielle Unterstützung durch die Volksbank BraWo Stiftung, die insgesamt 30.000 € für die kommenden drei Jahre zur Verfügung stellt, ermöglicht eine weitere Fortführung. Steffen Krollmann, Vorstand der Volksbank BraWo Stiftung ist sich sicher »ein so erfolgreiches Projekt muss weiter existieren und wir waren sofort von der Fortsetzung der Idee überzeugt.«Der Ausgangspunkt für das Projekt »Theater in die Schule« war die Forderung nach mehr kultureller Bildung in den Schulen. Kulturelle Bildung ist, nicht nur laut »PISA-Vater« Andreas Schleicher, wesentliche Kernkompetenz zukunftsfähiger Gesellschaften und muss als solche vermittelt werden. Diesem Auftrag verpflichteten sich das Staatstheater Braunschweig, die Bürgerstiftung Braunschweig, die Magret und Rolf Rettich Stiftung und nun auch die Volksbank BraWo Stiftung. Was passiert in diesem Schuljahr? Die Realschule Sidonienstraße beschäftigt sich mit der Inszenierung der Mozart-Oper »Die Zauberflöte«, deren Inhalt im jeweiligen Fachunterricht durch alle Lehrkräfte aufgegriffen wird und deren Themen Ausgangspunkt für die eigene künstlerische Arbeit an der Schule ist. Heute fand im Haus Drei des Staatstheaters Braunschweig die erste Begegnung der Schüler mit der Oper statt. In einem musiktheaterpädagogischen Workshop lernten sie Inhalt, Komposition und Inszenierungsmerkmale kennen und konnten sich selbst spielerisch erproben.
Joachim Klement, Generalintendant des Staatstheaters Braunschweig, Steffen Krollmann, Vorstand der Volksbank BraWo Stiftung, Ulrich E. Deissner, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Braunschweig und die Schulleiter der Realschule Sidonienstraße und der IGS Volkmarode sind überzeugt: Theater macht Spaß und hilft jungen Menschen einen eigenen Weg zu gehen. Joachim Klement: »Ich habe während meiner Schulbesuche im letzten Jahr erleben dürfen, wie sehr unsere Arbeit dazu beiträgt, Selbstbewusstsein und Kreativität zu fördern. « Ulrich E. Deissner ergänzte voller Begeisterung für die Bürgerstiftung Braunschweig und die Margret und Rolf Rettich Stiftung: »Ein Projekt dieser Größenordnung ist nur gemeinsam zu bewältigen – die finanzielle Seite über Stiftungen, die Durchführung durch engagierte Pädagogen, motivierte Schüler und das Staatstheater mit dem unersetzbaren Know How und Einsatz.«
Quelle: PM
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