Sie sind hier: Konzert & Bühne Staatstheater  
 KONZERT & BÜHNE
Band-Special
Shows & Konzerte
Bühne
Kunst & Kultur
Staatstheater

NEUER SPIELPLAN 2011/2012 - 11 URAUFFÜHRUNGEN
 

Seit August 2010 ist Joachim Klement neuer Generalintendant des Staatstheaters, nun stellte er gemeinsam mit seinem Team den zweiten Spielplan vor. Mit 35 Premieren, darunter elf Uraufführungen setze man den erfolgreich eingeschlagenen Weg der Spielzeit 2010/2011 fort. »Braunschweig hat uns herzlich willkommen geheißen«, so Klement im Rückblick auf die ersten zehn Monate seiner Intendanz, »wir wollten von Anfang an das Haus zur Stadt öffnen und sind dafür mit Neugier und einem großem Interesse belohnt worden, das sich auch in steigenden Besucherzahlen spiegelt.«
Wie in der ersten Saison bilden Themen den Horizont des Spielplans, an denen sich die Bürgerinnen und Bürger mit ihren konkreten Lebenserfahrungen orientieren können. Dazu Klement: »In einer Stadt, die Menschen aus über 140 Nationen beheimatet, liegen Themen wie Interkulturalität und Migration auf der Hand. «
»Verrücktes Blut« von Nurkan Erpulat und Jens Hillje ist hier ebenso zu nennen wie Shakespeares »Othello« oder »Abgesoffen« nach dem Roman von Carlos Eugenio Lopez. Überhaupt stellt das Schauspiel die Frage nach den Grundlagen unseres Gesellschaftsvertrages. Exemplarisch stehen hierfür das Uraufführungsprojekt »Goldherz« von Nora Mansmann, die Wiederentdeckung »Der starke Stamm« von Marieluise Fleißer, beide zum Spielzeitauftakt, oder die Theatershow »Ein Euro Porno«, eine Uraufführung von Patrick Wengenroth.
Besondere Höhepunkte im Musiktheater sind u. a. die Uraufführung »Mama Dolorosa« von der koreanischen Komponistin Eunyoung Kim, eine Koproduktion des Staatstheaters Braunschweig mit der 13. Münchener Biennale 2012, inszeniert von Yona Kim, die deutsche Erstaufführung von » Šárka« des tschechischen Komponisten Ždeněk Fibich sowie Wagners »Tristan und Isolde« zum Spielzeitbeginn, ebenfalls von Yona Kim inszeniert.
Tanzdirektor Jan Pusch, der mit seinen energiegeladenen Choreografien viele neue Tanzfreunde in Braunschweig gefunden hat, choreografiert die Uraufführung »Ahead« und »Match«. Auch mit den beiden Uraufführungen zu Beginn der Spielzeit »The Islanders/Broken Language« der renommierten und international tätigen Choreografen Jo Strømgren aus Norwegen und Douglas Thorpe aus Großbritannien will Staatstheater Tanz Braunschweig an den aktuellen Erfolg anknüpfen.
Viel Neues auch beim Jungen Staatstheater, das mit einem Lessing-Klassiker startet: zur Aufführung kommt »Nathans Kinder« in einer Neufassung des Stoffs von Ulrich Hub. Ein weiteres Highlight ist das Auftragswerk »Freund Till, genannt Eulenspiegel« von Katrin Lange. Das Auftragswerk und seine Uraufführung werden im Rahmen von »Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater« – einem Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland und des Deutschen Literaturfonds e.V. – von der Kulturstiftung des Bundes gefördert. Und die junge Erfolgsautorin Juliane Kann, deren Auftragswerk »Hotel Braunschweig« auch in der nächsten Saison zu sehen sein wird, inszeniert erstmals selbst an einem Staatstheater: die Uraufführung »No und ich« nach dem Roman von Delphine de Vigan.
»Ich bin sehr froh, dass unsere Arbeit verstärkt von einem jungen Publikum wahrgenommen wird«, so Generalintendant Joachim Klement zum Abschluss der Pressekonferenz. »Sicher liegt das auch an der Auswahl der Regisseure: mit Daniela Löffner, Julia Hölscher, Mareike Mikat, Catja Baumann und Anna Bergmann inszenieren fünf junge Powerfrauen, alle erst Anfang 30, in der neuen Saison im Schauspiel. Glücklich bin ich auch darüber, dass sich über 16.000 Schüler an unserem Schulprojekt ›Theater-Fieber‹ beteiligen und dankbar, dass unser einzigartiges internationales Festival ›Fast Forward‹ so gut angenommen wurde.“

Quelle: PM


 

Neuer Spielplan Thomas Fehrle, Jan Pusch, Axel Preuß, Joachim Klement, Jens Neundorff von Enzberg, Andreas Steudtner, Martin Weller. Fotos: Karl-Bernd Karwasz


Don Giovanni von Wolfgang Amadeus Mozart | Frühbucherrabatt für die Burgplatz-Aufführung 2011