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NACH 13 JAHREN ABSCHIED VOM STAATSTHEATER
 

Zum Ende der Spielzeit 09:10 verabschiedete sich Generalintendant Wolfgang Gropper in einer Rede von allen Mitarbeitern des Staatstheaters im Großen Haus. Wolfgang Gropper erinnerte an seinen Leitgedanken, mit dem er seine Braunschweiger Intendantenjahre 1997 begann: „Ich habe von Anfang an gesagt, dass für mich das Zentrum unserer Theater-Arbeit immer die Bühne sein wird: was hier verhandelt wird, das soll Kreise ziehen, in Braunschweig, in die Region – und das haben wir geschafft.“
Er unterstrich, dass manche Stücke jahrelang auf dem Spielplan standen, wie beispielsweise „Du bist meine Mutter“, „Der Kontrabass“, „Novecento“, „La Bohème“ und „Faust I“. Daneben wurde Neues erdacht: „Burgplatzbespielung, Gründung des Jungen Staatstheaters, die FestlichenTageNeuerMusik, die Klassiker-Woche und die Tanzwelten – das alles waren besondere Ereignisse und Lichtpunkte unseres breiten Spektrums – genauso wie der jährliche Spielzeiteröffnungsfesttag, der wie auch der jährliche Theaterball mal ‚eben so nebenbei‘ mit höchster Qualität und Konzentration auf die Bühne gehievt wurde!“
Am Ende seiner Rede dankte Wolfgang Gropper allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Staatstheaters für ihre große Unterstützung: „Mein so genannter Erfolg hier in Braunschweig, der sich in diesen Tagen des Abschieds sehr stark artikuliert, ist Ihr Erfolg, ist unser Erfolg.“ Die Mitarbeiter verabschiedeten ihren langjährigen Generalintendanten im Großen Haus mit langanhaltendem stehenden Applaus.
Nach der Sommerpause, Anfang August, übernimmt Joachim Klement die Verantwortung für das Staatstheater Braunschweig. Auch ihn sprach Wolfgang Gropper in seiner Rede an: „Herrn Klement und seinem teilweise neuen Team wünsche ich ein gutes Gespür und eine glückliche Hand und viel Erfolg.“


Ballettgala im Großen Haus des Staatstheaters | Abschiedsgala für Wolfgang Gropper