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FUßBALL-KUNST: EINZIGARTIGE MOMENTE FESTGEHALTEN |
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Nina Stiller und Kai Stuht zeigen Fußball-Typen
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Zwei Fotografen – eine Liebe, eine Ausstellung: Kai Stuht und Nina Stiller haben vieles gemeinsam, ohne dass sie sich je begegnet sind: Beide fotografierten Stars und Sternchen, inszenierten Modeshootings, beide haben ihre eigene Sichtweise von Sportfotografie und beide haben Wurzeln in Braunschweig. Und beide lassen sich nicht in irgendwelche Schubladen packen.
Ab Donnerstag (12.Mai) trifft Fußball Kunst: Eine Fotoausstellung in der Burgpassage wird als zusätzliche Station des Braunschweiger Fußballmuseums eröffnet. Seltene, zum Teil noch nie veröffentlichte Bilder am Rand des Spielgeschehens in Braunschweig, Wolfsburg und am Millerntor in Hamburg, kombiniert mit sensationellen Fotos von Fußball-Weltstars, Porträts, Spieler mal ganz anders im Freizeit-Look und Idole im Spiel der Farben. Stuht meets Stiller. Kunst trifft Fußball, die Kamera den Moment.
Gerade mit künstlerischen Aufnahmen von Prominenten, Künstlern und Sportler machte sich die Braunschweigerin Nina Stiller bundesweit einen guten Namen. Fotos der Eintracht-Spieler, des VfL Wolfsburg, der Damen-Mannschaft des VfL und vom Jubiläum des FC St. Pauli werden zu sehen sein. Seit 2001 fotografiert Nina Stiller, mit einer bodenständigen Ausbildung zur Fotografin bei der PTB, immer wieder Persönlichkeiten. „Dabei spüre ich, welche Auswirkung Anonymität im Bereich des Öffentlichen hat. Fotografie ist sensibel, wenn man zeigen möchte, was "wirklich" da ist.“ Nina Stillers Fotos sind persönlich, fangen außergewöhnliche Momente ein oder schaffen sie. „Die Basis für all das ist Vertrauen. Ich bin jeden Tag dankbar, dass ich diesen Traum leben darf..“
Kai Stuht gehört zu den bekanntesten Fotografen der Mode- und Künstler-Szene. Der Avantgardist begann seine Karriere aber als Sportfotograf und wurde für seine spektakulären Bilder bekannt. Erstmals werden ab 12. Mai in der Burgpassage als Station des Braunschweiger Fußballmuseums Bilder der Serie “smudge” gezeigt, die sonst nur bei Lumas in Paris oder New York zu sehen sind. Die Serie entstand zum Fußball-EM 2008. Bastian Schweinsteiger im Rapper-Look mit Peace-Zeichen auf der Brust, Luca Toni angepinselt in den italienischen Nationalfarben und Frank Ribéry kickend in einem Pool voller Farbe. Sechs Helden der EM hat Kai Stuht ungewöhnlich in Szene gesetzt. In einem Pool, gefüllt mit Farbe, zeigen die Ballartisten Fallrückzieher und Trickschüsse.
Neben den drei Spitzenspielern des FC Bayern München hat Kai Stuht den Schweizer Tranquillo Barnetta, den Österreicher Sebastian Prödl und den Kroaten Mladen Petric fotografiert. Stuht erzählt in einem Interview über die Zusammenarbeit mit den Stars in der Zeitschrift “View”: „Wir sahen aus wie die Schweine. Wenn Spieler wie Ribéry oder Schweinsteiger mit Elan auf mich zugerutscht sind, schwappten auf einen Schwung 50 bis 100 Liter aus dem Becken. Das ganze Studio war bald komplett weiß. Vor allem die Mehlschwitze klebte den Spielern überall in den Haaren. Unter der Dusche haben sie ewig gebraucht, die Pampe abzuwaschen.”
Ob als persönlicher Fotograf von Jan Ullrich bei der kompletten Tour de France, an der Seite von Philipp Lahm in Südafrika oder mit dem “Herminator” in schwindelnden Höhen – Stuht´s Bilder sind einzig, nicht artig. Er verknüpft Welten – schlägt Brücken zwischen Paris Hilton, Lady Gaga und Bastian Schweinsteiger.
Obwohl Stuht jedes Jahr die Welt ein paar Mal für seine Shootings umrundet – in Braunschweig sammelt er immer mal wieder Kraft – denn anders als in Berlin, Hamburg oder München kennt man den Visionär in der Löwenstadt kaum persönlich – obwohl der gebürtige Hamburger hier als Kind aufgewachsen ist, bevor er wieder in die große Welt aufbrach, um seine Sichtweise der Dinge durch die Linse nachvollziehbar zu machen. Mehr über Kai Stuht im Internet unter www.kaistuht.net.
Und während Stuht auf Korsika neue Bilder schießt, Nina Stiller für ein Buch mit Mando Diao fotografiert, treffen ihre Fotos in Braunschweig zusammen.
Die Ausstellung ist vom 12.Mai bis zum 17. Juli im Obergeschoss der Burgpassage im ehemaligen Restaurant werktags von 14-19 Uhr zu sehen. Eintritt frei.
Quelle: PM
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