Das Kunstobjekt "Tetzel-Kiste"

Die Ablasstruhe des Predigers Johann Tetzel, in der man die Ablassgelder verwahrte, ist bis heute ein markantes Symbol im Kontext der Reformation. Sie dient in diesem Jahr als Vorlage für eine neugebaute große, begehbare Tetzel-Kiste, die von Ende August bis Oktober an wechselnden Standorten im Stadtraum stehen wird und einen Prozess des Nachdenkens über die Reformation bis in die Gegenwart initiieren soll. Die Tetzel-Kiste wird dabei von außen wie von innen als moderner Informations- und Kommunikationsort erkennbar sein und durch das Kulturnetzwerk „Die Stadtfinder“ bespielt.

Die "Tetzel-Kiste" ist ab Ende August an wechselnden Standorten zu sehen. (Foto: Daniela Nielsen/ Stadt Braunschweig)

Die Tetzel-Kiste aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts befindet sich heute im Bestand des Städtischen Museums Braunschweig. Die Ablasstruhe ist ein bedeutendes Exponat des Museums, das im vergangenen Jahr zu Ausstellungszwecken sogar über den Atlantik bis nach New York City verliehen wurde.

Weitere Infos

Veranstalter: Kulturinstitut
Ort: wechselnde Standorte
Eintritt frei

Weitere Informationen unter www.braunschweig.de/tetzelkiste

Quelle: Kulturinstitut Braunschweig