Weniger Zeit im Auto: Parkplatz App

EXIST-Gründerstipendium für Mastersstudiengang

Eine App für schnelle und komfortable Parkplatzsuche mit dem Smartphone entwickeln sieben Masterstudenten der Technischen Universität Braunschweig. Gefördert wird das Team nun mit einem EXIST-Stipendium in Höhe von 81.000 Euro durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie den Europäischen Sozialfond (ESF) der Europäischen Union. Unterstützt werden die Gründer außerdem vom Institut für Betriebssysteme und Rechnerverbund sowie von der Technologietransferstelle der TU Braunschweig.

Weniger Zeit im Auto und mehr Zeit mit den schönen Dingen des Lebens verbringen. Diesem Ziel haben sich sieben Masterstudenten des Wirtschaftsingenieurwesens und der Informatik verschrieben. Gemeinsam entwickeln die Smartphone-App „AIPARK“, die Autofahrerinnen und Fahrern zeigt, wo sie in einem Zielgebiet und auf dem Weg dorthin am besten einen freien Parkplatz finden können. Möglich macht das ein Algorithmus, den das Team selbst entwickelt hat.

Das AIPARK-Team: v.l: Torgen Hauschild, Marcel Kessler, Julian Glaab, Matthias Natho, Mathias Rudnik. Nicht auf dem Bild: Andreas Müller und Jonas Riedl. (Foto: AIPARK)

Die notwendigen Daten werden unter anderem mit der Auswertung von Straßenkarten sowie von Luft- und Satellitenbilder gewonnen. Daten über das Wetter, über Veranstaltungen und aktuelle Verkehrsströme fließen ebenfalls in die Parkplatzempfehlung ein. Zudem geht das Team auch selbst auf die Straße: So wurden im Rahmen der App-Entwicklung im Braunschweiger Stadtgebiet Parkplätze untersucht. Nicht zuletzt hilft auch jeder Nutzer anonym dabei, dass die App zuverlässige Empfehlungen geben kann. Nachdem das Funktionsprinzip bereits im Braunschweiger Stadtgebiet erfolgreich getestet werden konnte, arbeitet das „AIPARK“-Team nun daran, ihren Service als Startup in den App-Stores und auch Bundesweit anbieten zu können. Denkbar ist der Einsatz der Technologie auch ohne Smartphone, beispielsweise über den Bordcomputer oder das Navigationssystem im Fahrzeug.

Quelle: TU Braunschweig