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"WIR SIND DIE NACHT" |
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Kinostart: 28.10.2010
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Das Vampirfieber kursiert nun auch im deutschen Film. Jedoch auf einer ganz anderen Art und Weise, als es die Kassenschlager Legenden der Leidenschaft und Twilight vormachten. Wir sind die Nacht kommt nämlich (fast) ganz ohne Männer aus.
Da sich die Kleinkriminelle Lena (Karoline Herfurth) bei ihrer Mutter nicht wohl fühlt, streift sie nachts durch die Straßen von Berlin und trifft in einem illegalen Underground Club auf die schöne, geheimnisvolle Louise (Nina Hoss). Diese verliebt sich sofort in Lena und erkennt ihre besondere Aura. Ohne zu zögern beißt sie Lena und verwandelt sie damit zu einem Vampir. Gemeinsam mit Charlotte und Nora ziehen die vier nun durch die Berliner Nacht und lassen das pure Chaos hinter sich. Kurze Zeit später schreitet die Polizei ein und Lena verliebt sich in den jungen Kommissar Tom (Max Riemelt).
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Kritik
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Wir sind die Nacht überzeugt auf allen Ebenen. Drehbuchautor und Regisseur Dennis Gansel (die Welle) erzählt eine neue Art von Vampirgeschichte, ohne die sonst so typischen Erzählstränge, des schönen Vampirs, der sich in eine Sterbliche verliebt. Gansel stellt vielmehr die Verwandlung und den neuen Lebensstil der Vampire in den Vordergrund, an den sich Lena nur schwer gewöhnen kann.
Die rasanten Bilder werden dabei von einem genialen Soundtrack unterstrichen. Alles erinnert an ein Musikvideo, fügt sich dann aber gekonnt in die Geschichte ein. Der Film lebt von einer Schnelligkeit, die hin und wider von langsamen Szenen unterbrochen wird. Szenen des Zweifels und des Schmerzes. Die Schauspielerinnen tragen den Film und füllen die Figur perfekt aus.
Ein Vampirfilm, der auch dem männlichen Publikum sehr gut gefallen könnte.
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Fazit
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Ein sehr guter deutscher Film, der sich gegen die amerikanischen Vorbilder behaupten kann. Absolut Sehenswert!
Ein Beitrag von Annika Heider
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Bewertung
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In Zusammenarbeit mit dem CineStar Wolfenbüttel:
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"Hochzeitspolka" | "Drei"
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