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"WHATEVER WORKS" |
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Kinostart am 03.12.2009
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Boris Yelnikoff (Larry David), fast 60-jähriger Rentner, ehemals Quanten-Physiker, mag keine Menschen. Und Freude am Leben hat er auch nicht, erst recht nicht, nachdem sein Selbstmord misslingt. Wegen dem Vorfall muss er nun auch noch humpeln und bekommt Panikattacken. Dennoch trifft er sich mit seinen Kumpels in Kneipen und Cafés zum quatschen und philosophieren und betont dabei nicht selten, für den Nobel-Preis nominiert worden zu sein. Daher wird er auch als Genie bezeichnet. Von seiner Frau hat der Zyniker sich allerdings bald getrennt: Sie war zu perfekt. Stattdessen gibt er Nachmittags Kindern Schach-Unterricht. Für den Job ist er allerdings denkbar ungeeignet: Die Kinder nerven ihn, er findet sie dumm und beschmeißt sie mit Schachfiguren. Eigentlich will er nur zu Hause, bei klassischer Musik und ein paar Drinks seine Ruhe genießen. Aber wie der Zufall es will, sitzt plötzlich Melodie (Evan Rachel Wood) vor seiner Haustür. Nach ewigem Rumgebettel bekommt sie die Erlaubnis, ganze zwei Minuten bei ihm zu bleiben. Es werden Monate. Der sarkastische Boris will von der jungen, fidelen und überaus attraktiven Frau aus der Provinz anfangs jedoch überhaupt nichts wissen. Ohne, dass er darum gebeten hätte, krempelt sie sein Leben um - seine Marotten lebt er trotzdem aus. So sind sie zuerst Freunde, dann wird geheiratet. Und dann stehen Melodies Eltern kurz nacheinander vor der Tür und die Story nimmt eine Wendung, mit der niemand so richtig gerechnet hat...
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Kritik
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Der Film ist typisch Woody Allen: Ein alternder Stadtneurotiker, der, natürlich in New York, auf eine jugendlich naive Provinzlerin trifft – und es funkt. Wie könnte es anders sein?! Bei der Charakterisierung des selbstironischen Boris treibt der Regisseur es dabei auf die Spitze und lässt sich die Hauptcharaktere in wirklich allem unterschieden. Sie ist jung und schön, er alt, aber intelligent. Sie liebt das Leben und die Menschen - er hasst sie. Und dennoch kommen beide zusammen. Die Story bleibt dabei glaubwürdig, weil sie perfekt inszeniert ist. Tabus kennt Allen nicht, es scheint nicht verwunderlich, dass die Anfang 20-jährige Melodie den Rentner ohne Hintergedanken heiratet. Deswegen macht der Film so viel Spaß. Er ist frisch, die Handlung wird von den skurrilen Charakteren – oder scheinbar vom Zufall bestimmt. Alles ist möglich in diesem typischen New Yorker Stadtleben.
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Fazit
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Der Film handelt von mehreren Generationen und ist daher auch für jede geeignet. Noch dazu macht er mit seiner Skurrilität – die naive Schöne mit dem alternden Neurotiker – Spaß und lässt den Kinobesucher mit einem guten Gefühl nach Hause gehen.
Ein Beitrag von Linda Gerner
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Bewertung
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"66/67 Fairplay war gestern" | "Lila Lila"
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