Die Welt in ihrer heutigen Form soll zerstört werden. Bösewicht Kurt Hendricks versucht aus dem Kreml die Daten für Atomraketen zu stehlen. Ethan Hunt (Tom Cruise) und sein Team sollen dies verhindern. Jedoch kommt es zu einer Explosion und die Mission scheitert. Das Team von Hunt steht nun als terroristische Zelle da und wird von der Regierung verleugnet.
„Kein Plan. Keine Hilfe. Keine Wahl.“
Von Moskau geht es nach Dubai und weiter nach Indien, um sich die Unterlagen von Hendricks zurückzuholen und einen atomaren Weltkrieg zu verhindern.
Die Geschichte von Mission Impossible steht ganz im Rahmen seiner Vorgänger. Auch in Teil 4 geht es um die Zerstörung der Welt, den Konflikt zwischen Russland und Amerika und natürlich um Ethan Hunt, der als Geheimagent die Welt vor einer Katastrophe bewahren wird. Das Ganze vermischt mit spektakulären Stunts, viel Action und jeder Menge Toten.
Im Gegensatz zu seinen Vorgängern ist dieser Film unglaublich witzig aufgebaut. Selbstironisch werden die Gadgets und Stunts betrachtet. Hier brilliert vor allem Simon Pegg, der neben Tom Cruise, eine wunderbare Rolle als neuer Außendienst Mitarbeiter Benji spielt. Alle weiteren Personen bleiben blass und kaum in Erinnerung.
Leider kommen neben der rasanten Action und den vielen Stunts die Geschichte und die Figurenstudien ein wenig auf ihre Kosten. Charaktere werden nur angespielt und einige Stränge der Geschichte verlaufen im Sand. Die Figur des Ethan Hunt ist ebenfalls fraglich. Fans werden Tom Cruise in diesem Film lieben. Allerdings bleibt die Selbstdarstellung bestehen und nervt doch hin und wieder. Einige Szenen (z.B. Sandsturm) wirken nahezu lächerlich.