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"LILA LILA" |
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Kinostart: 17.12.2009
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Der schüchterne Kellner David (Daniel Brühl) ist scheinbar ein Versager und für die Frauenwelt unsichtbar. Als er auf die hübsche Literaturstudentin Marie (Hanna Herzsprung) trifft, möchte er diese unbedingt näher kennenlernen. Durch einen Zufall fällt David, in der Schublade eines Nachttisches, ein Manuskript in die Hände und er beschließt Marie damit zu beeindrucken. Das Manuskript trägt den Titel „Sophie, Sophie“ und der damalige Autor scheint verschollen. Nachdem er den Titel und Autorennamen abgeändert hat, gibt er Marie das Buch zur Korrektur. Diese ist von dem Werk sofort begeistert und schickt das Manuskript heimlich und unbedacht an einen Verlag. Kurze Zeit später erobert David nicht nur das Herz von Marie, sondern auch die gesamte Literaturszene, mit seinem geklauten Erstlingsroman „Lila Lila“. Unglücklicherweise trifft er eines Tages, bei einer Autogrammstunde, auf den vermeintlich wirklichen Autor des Buches und der Teufelskreis nimmt seinen Lauf.
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Kritik
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Nach Zweiohrküken haben es deutsche Komödien wieder schwer auf der großen Kinoleinwand. So leider auch Lila Lila. Die Literaturverfilmung von Alain Gsponer verfolgt eine witzige Hochstaplungsgeschichte, mit einem Protagonisten, der dem Zuschauer wirklich Leid tun kann. Daniel Brühl verkörpert die Rolle des Daniel sehr gekonnt und lässt die anderen Darsteller etwas blass aussehen. Der Film hat zwar den ein oder anderen guten Lacher, konnte damit seine Längen jedoch nicht wettmachen. Ansonsten hat der Film aber jede Menge Berliner Hinterhofcharme und ist gerade für Literaturfreunde eine erfrischende Komödie.
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Fazit
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Nette Literaturkomödie, die es auf dem Kinomarkt jedoch schwer haben wird.
Ein Beitrag von Annika Heider
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Bewertung
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