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"IRON MAN 2" |
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Kinostart: 06. Mai 2010
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Nachdem Regisseur Jon Favreau mit der Comic Adaption von Iron Man im Sommer 2008 ein riesiger Überraschungshit gelang, waren die Hoffnungen auf den Nachfolger hoch. Eine gut erzählte, glaubwürdige Geschichte, heiße Action und jede Menge rotziger Sprüche waren die Zutaten für Popcornkino der Extraklasse. Mit Millionenbudget, noch mehr Action und einem Ensemble das seinesgleichen sucht, schickt sich Iron Man 2 an, nicht nur in die Fußstapfen seines Vorgängers zu treten, sondern diese im Vergleich wie Kinderschuhe aussehen zu lassen.
Frage: Was unterscheidet Iron Man von seinen ebenfalls kostümierten Comic- Kollegen? Nun, während diese in der Regel viel Wert darauf legen, dass ihr Alter Ego unbekannt bleibt, lebt Iron Man aka Tony Stark nicht nur für, sondern vor allem in der Öffentlichkeit. Der Narzissmus des Großindustriellen/ Superhelden/ Playboy kennt keine Grenzen. Sei es bei der Eröffnungsveranstaltung seiner eigenen Messe, während einer Anhörung durch die Staatsanwaltschaft oder beim Formel-1 Rennen in Monaco, Stark zeigt gerne, was er hat, und sich leisten kann. Neider sind natürlich nicht weit, denn sowohl der russische Physiker Ivan Vanko (Mickey Rourke) als auch Konkurrent Hammer (Sam Rockwell) wollen ihm an den Kragen.
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Kritik
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Leider schneidet Iron Man 2 im Vergleich zum Vorgänger deutlich schlechter ab, denn eine Menge Unstimmigkeiten ziehen den millionenschweren Blockbuster schnell auf ein ausgesprochen mittelmäßiges Niveau herab. Da wäre zunächst die Story, die derart überladen wirkt, dass während der Spielzeit kaum alle Konflikte abgehandelt werden können und einige vielversprechende Ansätze schlichtweg auf der Strecke bleiben. Seine Schwächen offenbart das Drehbuch auch in den Dialogen, denn der signifikante, freche Humor der den Vorgänger auszeichnete, ist einer nicht enden wollenden Aneinanderreihung von lahmen Witzen gewichen, die einfach nicht zünden wollen. Auch die großartigen Schauspieler um Robert Downey Jr. können da kaum etwas ausrichten und kämpfen merklich mit dem schwachen Drehbuch. Punkten kann allein die Action, denn die Effekte sind derart eindrucksvoll, dass man auch über den suboptimal animierten Protagonisten gut hinweg sehen kann. Regisseur Jon Favreau beweist, dass er sein Handwerk beherrscht und weiß auch ästhetisch zu begeistern, der Endkampf im japanischen Garten ist ein wirkliches Highlight.
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Fazit
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Für Freunde von Action und Comic- Verfilmungen sicherlich sehenswert. Wer sich an einer Story die einerseits total überladen, andererseits löchrig wie ein Schweizer Käse ist, nicht stört, wird bei Iron Man 2 sicherlich auf seine Kosten kommen.
Ein Beitrag von Ulrika Tegtmeier
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Bewertung
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In Zusammenarbeit mit dem CineStar Wolfenbüttel:
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