|
|
|
 |
 |
 |
 |
"ICH BIN NUMMER 4" |
 |
Kinostart: 17.03.2011
|
Heimatlos, zieht der Jugendliche John (Alex Pettyfer) mit seinem väterlichen Beschützer Henri durch die amerikanische Provinz, immer auf der Hut möglichst anonym, unauffällig und unerkannt zu bleiben. John ist ein Außerirdischer, einer von den neun letzten seiner Art, der auf der Flucht vor ebenfalls außerirdischen Invasoren ist, die bereits seine gesamte Spezies vernichtet haben. Die Nummern eins bis drei sind den Killern bislang zum Opfer gefallen und nun ist wohl John an der Reihe. Untergetaucht im letzten Nest von Ohio, versucht sich die Nummer vier möglichst im Hintergrund zu halten, was nicht einfach ist, denn der junge Mann muss sich nicht nur mit den Widrigkeiten des Teenagerdaseins rumschlagen sondern verliebt sich das erste Mal und entwickelt gleichzeitig seine Superkräfte. So ist es eine Frage der Zeit, bis seine Verfolger die Fährte aufnehmen.
|
|
|
|
Kritik
|
Leider hat man die Geschichte um einen Außenseiter im Teenageralter, der sich nicht nur mit finsteren Bösewichten sondern auch noch mit den Problemen des Erwachsenwerdens rumschlagen muss irgendwie schon zu oft gesehen und die Figuren scheinen austauschbar zu sein im Pool der Mystery-Action-Teenagerschmonzetten wie „Transformers“, „Jumper“ oder auch „Bis(s) zum…“.
Man nehme einen Schuss Mysteryserie àlà „Heroes“ und „Kyle XY“ und finalisiert mit jeder Menge Krawalleffekten und stylischen Kampfszenen hübsch anzusehender Junghelden, die attraktive Nummer sechs eilt zur Hilfe, und schon bedient man ein Publikum, dass sich scheinbar nicht sattsehen kann an dieser „Underdog wird zum Helden“- Thematik. Auch wenn das Finale mit explosiven Special Effects aufwartet und in bester Michael Bay Manier mit jeder Menge Krawall, Getöse und kampferprobten Figuren aufwartet, rufen die etwas skurrilen tätowierten Bösewichte, die wenig angsteinflößend erscheinen, doch eher unfreiwillige Lacher, vor allem beim erwachsenen Zuschauer, hervor!
|
Fazit
|
Trotzdem man über die Längen bis zum spektakulären Finale durchhalten muss, so kann man die Reifung des Protagonisten durchaus nachvollziehen und ist bei offenem Ende, obgleich einer banalen Story, sehr auf die Fortsetzung gespannt. Für Teenies im Helden-Rausch und solche, die das einmal waren: Daumen hoch!
Ein Beitrag von Annika Barnstorf-Brandes für BS-Live!
|
Bewertung
|
|
|
|
|
"Der ganz große Traum…" | "Red Riding Hood"
|
|