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"DREI" |
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Kinostart: 23.12.2010
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Nach seinen großen internationalen Erfolgen das Parfum und The International kehrt Regisseur Tom Tykwer zurück zu seinen deutschen Wurzeln und erzählt eine mutige Beziehungsgeschichte mitten aus dem Herzen Berlins.
Hanna (Sophie Rois) und Simon (Sebastian Schipper) sind seit zwanzig Jahren miteinander verheiratet und alles scheint auf den ersten Blick nahezu perfekt. Beide sind erfolgreich, schön, kinderlos und kultiviert. Jedoch ist der Alltag in die Beziehung eingekehrt und beide leben nur noch nebeneinander her. Ihrer Beziehung fehlt es an Spannung, Lust und Sex. Doch dann tritt der geheimnisvolle Adam (Devid Striesow) in das Leben der Beiden und ohne voneinander zu wissen, gehen sowohl Hanna, als auch Simon, eine Affäre mit ihm ein.
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Kritik
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Drei ist ein ungewöhnlicher Film. Die Geschichte ist modern, neu und mutig. Sie klingt einfach und als Zuschauer zweifelt man nie daran, dass diese heimliche Dreiecksbeziehung in der Realität möglich wäre. Tykwer erzählt hier schlüssig und durchdacht. Dabei bleiben jedoch die Gefühle der Protagonisten zu sehr an der Oberfläche. Gerade in der Rolle des Simon hätte man sich mehr Unsicherheit gewünscht, während er als bisher heterosexueller Mann, eine homosexuelle Beziehung eingeht. Die Sex Szenen sind hier sehr poetisch und ehrlich inszeniert. Unterlegt ist der Film von einem unglaublich guten Soundtrack, der von Tykwer selbst produziert wurde.
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Ein Hauch von Hollywood lag in der Luft
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Starregisseur Tom Tykwer, der bereits mit Lola rennt, das Parfum und The Interantional große, internationale Erfolge feiern konnte, stellte am Dienstagabend im C1 Cinema seinen neuen Film Drei vor.
Tykwer sprach davon, dass er Drei als eine Herausforderung ansieht. Beim Schreiben des Drehbuchs faszinierte ihn vor allem die Problematik der Spannung zwischen der Gradlinigkeit und der Neugier. Er vermutet, dass jeder Mensch, eine Neugier in sich trägt, die er sich selbst jedoch nicht zugesteht auszuleben, da er hier von der Gradlinigkeit abweichen würde. So erschuf Tykwer Figuren, die dies für die Zuschauer übernehmen. Figuren, in die sich der Zuschauer hineinversetzen kann. Figuren, die für uns ausleben, was wir uns selbst noch nicht trauen.
Die Figur steht bei Tykwer immer im Hauptfokus, von ihr aus gesehen entwickelt er seine Erzähldynamik. So auch bei Drei. Bereits in Schreibmodus stand Sophie Rois als Besetzung der Hauptfigur Hanna für Tykwer fest. Für ihn sei sie die perfekte Protagonistin, die in ihrer Einzigartigkeit Spuren hinterlässt.
Tykwer sprach scherzhaft davon, dass er selbst kein Zahlenmystiker ist, aber dass die Zahl Drei seit der Geburt seines Sohnes eine ganz besondere Rolle in seinem Leben eingenommen hat. Nun sind die Drei. Vater, Mutter, Kind.
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Fazit
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Drei ist nicht die gewohnte Mainstream Unterhaltung, die man von Tykwer kennt. Vielmehr ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit einem Thema, dass es so bisher nicht auf der Leinwand gegeben hat.
Ein Beitrag von Annika Heider
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Bewertung
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In Zusammenarbeit mit dem CineStar Wolfenbüttel:
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"Wir sind die Nacht" | "Meine Frau, unsere Kinder und ich"
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