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"DRAG ME TO HELL" |
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Kinostart am 11.06.2009
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“Komm, Kitty Kitty Cat, komm…”, mit einem Messer bewaffnet schleicht die tierliebe Finanzberaterin Christine Brown (Alison Lohman) durch ihre Wohnung - und sucht ihre Baby-Katze. Doch halt - eigentlich ist Christine eine völlig normale bis überdurchschnittliche Amerikanerin: Sie ist auf einer Ranch irgendwo im Nirgendwo aufgewachsen, hat sich in einer Bank hochgearbeitet und kämpft nun, wie ihr Kollege Stu (Reggie Lee), um die Stelle als stellvertretende Filialleiterin. Im Konkurrenzkampf werden auch unfaire Mittel ausgepackt, um den Chef Mr. Jacks (David Paymer) von sich zu überzeugen. Christines Freund Clay Dalton (Justin Long) ist Professor und liebt Christine über alles. So sehr, dass er sie sogar seinen reichen, spießigen Eltern vorstellen will. Und das obwohl diese Ansprüche an die zukünftige Frau ihres Sohnes haben, die Christine schon allein ihrer Herkunft wegen nicht erfüllen kann. Doch all das sind läppische Problemchen im Gegensatz zu dem, was dann kommt: Christine wird von der alten, abstoßenden Zigeunerin Mrs. Ganush (Lorna Raver) mit einem Fluch belegt, da sie deren Kredit nicht verlängert hat. So dreht Christine plötzlich völlig durch. Sie hört Geräusche, Stimmen, sieht Schatten und bekommt die Anwesenheit eines Dämons schließlich auch körperlich zu spüren. Wahrsager Rham Jas (Dileep Rao) sagt ihr eine dunkle Zukunft voraus: Drei Tage lang wird der Dämon mit ihr spielen, bis er sie holt, um sie am letzten Tag schnurstracks in die Hölle zu befördern.
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Kritik
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Nach seiner Spiderman-Trilogie geht Regisseur Sam Raimi wieder zu dem zurück, mit dem er anfangs berühmt geworden ist - zum Horrorgenre. Sein erstes Werk „Tanz der Teufel“ von 1981 ist Kult. Das Drehbuch zu „Drag me to hell“ ist dem seines Erstlingswerkes nicht ganz unähnlich. Diesmal schrieb Sam Raimi mit seinem Bruder Ivan Raimi zusammen. Der Horror im Film wird dabei jedoch nicht vorrangig durch starke Gewaltdarstellungen inszeniert. Es wird viel mehr auf den Ekeleffekt beim Zuschauer gesetzt. Und so kommt es, dass die halbblinde Mrs. Ganush mit den langen, braun-gelben Fingernägeln sich nicht nur einmal in Christines Gesicht erbricht und dabei ihr Gebiss verliert. Hinzu kommen wilde Actionszenen. Eine der besten ist sicherlich die, in der Christine sich mit Ganush prügelt und schließlich verflucht wird. Die Szenen werden teilweise stark bis zur Lächerlichkeit übertrieben. Raimi scherzt so über das eigene Genre und lockert den Film auf. Unterstützt wird das Ganze durch ein starkes Sounddesign.
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Fazit
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Kein typischer Horror-Schocker – Schrecken und Gänsehaut beim Zuschauer sind dennoch garantiert, genauso wie eine Menge Humor, mit der man diesen Film auch betrachten sollte.
Ein Beitrag von Linda Gerner
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Bewertung
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Kritiken | "Hangover"
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