|
|
|
 |
 |
 |
 |
"DER GANZ GROßE TRAUM…" |
 |
Kinostart: 24.02.2011
|
…oder wie der Braunschweiger Lehrer Konrad Koch den Fußball nach Deutschland brachte!
Mit dem ersten Bild ist der Braunschweiger aufmerksam im Filmgeschehen gefangen, denn der Burgplatz und unser Wahrzeichen „Der Braunschweiger Löwe“ aus der Vogelperspektive, lassen den Schauplatz des etwas anderen Fußballfilms „Der ganz große Traum“ sofort zuordnen. Mit viel Sensibilität verkörpert Daniel Brühl den Braunschweiger Gymnasiallehrer Konrad Koch, der zur Kaiserzeit nach dem Studium in England als Lehrer in seine Heimat zurückkehrt und mit unkonventionellen, nämlich wenig strengen Methoden, seinen Schülern die englische Sprache zu lehren versucht, die vorerst mit Verwunderung auf den freundlichen Enthusiasmus reagieren. Besonders als der Pädagoge den Fußball ins Spiel bringt, der sich in England zu diesen Zeiten besonderer Beliebtheit erfreut. Doch die Leidenschaft des Spiels, unseres heutigen Nationalsports, steckt die jungen Schüler schnell an und fortan steht die Vermittlung des Fair Play neben dem Englischunterricht auf dem Stundenplan. Die verschiedenen Charaktere der Jungen, die teilweise von Laienschauspielern dargestellt werden, ergeben eine gelungene Mischung und Dynamik. Ein wenig „Der Club der toten Dichter“ lässt grüßen! Man entwickelt sofort Sympathien und fühlt mit, wenn sich deren Persönlichkeiten im Umdenken befinden und Selbstbewusstsein entwickeln. Es ist eine Freude mitanzusehen, wie Teamgeist und Zusammengehörigkeit als Werte überzeugen und letztendlich der Funke auch auf den letzten Zweifler und Ignoranten überspringt. Einzig dass das Gymnasium im Schloss Wolfenbüttel als Drehort zum Braunschweiger Gymnasium Martino-Katharineum, dem der echte Konrad Koch zugehörig war, umbenannt wurde, ist für den einheimischen Cineasten etwas gewöhnungsbedürftig.
|
|
|
|
Filmpremiere im C1 Cinema
|
Und eben dies hat eine kleine Würdigung verdient und bescherte Braunschweig eine Filmpremiere der besonderen Art, für die das gesamte C1 Cinema sich am 24.02. diesem Film widmete. Regisseur Sebastian Grobler, Produzent Raoul Reinert und die Schauspieler der Klasse Konrad Kochs gingen über den grünen Teppich und zeigten sich den geladenen Gästen. Des Weiteren waren Niedersachsens Innenminister Schünemann, Oberbürgermeister Dr. Gerd Hoffmann, die erfolgreiche Elf der Eintracht Braunschweig sowie Vertreter der Sponsoren und Partner wie Gerold Leppa vom Brauschweiger Stadtmarketing und Dr. Lutz Tantow von der Braunschweigischen Landessparkasse Gäste dieser Premiere. Der Film wurde nach der Vorstellung mit großem Applaus bedacht. Im Anschluss wurde zum Empfang gebeten, wo man mit den Darstellern und Mitgliedern der Crew in Kontakt treten konnte. Die Stimmen zum Film waren durchweg positiv. Schade nur, dass Hauptdarsteller Daniel Brühl unabkömmlich war.
|
|
|
|
Fazit
|
Daumen hoch für einen etwas anderen Fußballfilm, der nicht nur deshalb große Freude bereitet, weil er einen Teil der Braunschweiger Geschichte zeigt und den Braunschweiger Konrad Koch in aller Munde bringt, als den Mann, der den Fußball nach Deutschland brachte, sondern auch, weil es einfach Spaß macht, bei der Geschichte mit zu fiebern.
Ein Beitrag von Annika Barnstorf-Brandes für BS-Live!
|
Bewertung
|
|
|
|
|
"Satte Farben vor Schwarz" | "Ich bin Nummer 4"
|
|