Der Armee-Offizier John Tyree (Channing Tatum) ist auf Heimaturlaub und besucht seinen an Autismus erkrankten Vater (Richard Jenkins). Am Strand lernt er die wunderschöne Savannah (Amanda Seyfried) kenne, die ebenfalls in den Semesterferien zu Hause ist. Beide verbringen ihren Sommer miteinander und verlieben sich unsterblich. John muss jedoch nach kurzer Zeit zurück zu seiner Einheit und mit den Geschehnissen um den elften September überschlagen sich die Ereignisse. John und Savannah können sich nicht mehr sehen und ihnen bleiben nur unzählige Briefe, die sie sich gegenseitig schreiben.
Das Leuchten der Stille John (Channing Tatum) und Savannah (Amanda Seyfried) Foto: (c) Kinowelt
Kritik
Dies ist bereits der dritte Film, der nach einem Roman von Nicholas Sparks entstanden ist. Nach „das Lächeln der Sterne“ und „wie ein einziger Tag“ folgt nun „das Leuchten der Stille“. Leider schafft es Regisseur Lasse Hallström nicht dem Film eine bestimmte Richtung zu geben. Er wechselt ständig zwischen Romanze, Kriegsdrama, Krebsleiden und einem Vater-Sohn Drama. Leider schneidet er dadurch nur jeden Bereich kurz an und blendet den Rest komplett aus. Als Zuschauer ist man gefangen in mehreren Filmen und kann diese nur schwer miteinander in Verbindung bringen. Daher fällt es auch schwer, sich mit einer Figur zu identifizieren, da man nicht die Möglichkeit besitzt diese näher kennen zu lernen. Die Schauspieler bleiben nur an der Oberfläche und schaffen es nicht Gefühle auszudrücken. Als einziger Wehrmutstropfen, ist die Darstellung des autistischen Vaters von Richard Jenkins grandios.
Das Leuchten der Stille John (Channing Tatum) und Savannah (Amanda Seyfried) Foto: (c) Kinowelt
Fazit
Finger weg von diesem Film, der es nicht schafft den Zuschauer auf irgendeiner Ebene abzuholen. Lieber das Buch lesen und der eigenen Phantasie folgen.