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Im Blickpunkt

"AVATAR - AUFBRUCH NACH PANDORA"
 

Kinostart: 17.12.2009

Wir befinden uns im Jahr 2154, die Menschheit hat den Planeten Erde ausgebeutet und ist auf der Suche nach neuen, kostbaren Rohstoffen. Dabei stoßen Wissenschaftler auf den reichen, üppig blühenden Planeten „Pandora“. Da die Atmosphäre für den Menschen jedoch tödlich ist, ist es nur möglich in Gestalt eines Na`vi die neue Welt zu erkunden. In einem wissenschaftlichen Projekt ist es gelungen Avatare, so genannte Abbilder der Na`vi herzustellen die dann von Menschen mental gesteuert werden können.
Einen dieser Avatare steuert der querschnittsgelähmte Ex-Marine Jack Sully, der tiefer in die Welt der Na`vi eindringt und eine enge Freundschaft zu Häuptlingstochter Neytri knüpft. Als der Krieg zwischen den Menschen und den Ureinwohner jedoch auszubrechen droht, steht Sully vor der Entscheidung zu welcher Spezies er gehören möchte.


 

Jake Sully und Neytiri © 2009 Twentieth Century Fox


Kritik

Den Film Avatar zu bewerten ist nicht einfach, da er auf mehreren Ebenen betrachtet werden sollte. Zum einen spielt die Welt der magischen Bilder eine sehr große Rolle. James Cameron hat uns eine so unglaublich schöne Welt entworfen, von der wir nicht einmal zu träumen wagen. Es gibt eine fantastische und beeindruckende Pflanzen-, und Tierwelt und gigantische Landschaftaufnahmen, die uns erzittern lassen. Mit dem Motion Capture Verfahren, den visuellen Qualitäten und der enormen Tiefenschärfe hat Cameron mit Avatar ein neues Kapitel der Kinogeschichte aufgeschlagen, dass so schnell nicht überboten werden kann.

Die Story des Films ist zu Beginn etwas langatmig, nimmt mit der Zeit aber zu und endet in einem fulminanten Finale. Leider sind einige Aspekte sehr schnell hervorsehbar, gehören aber zum Hollywood-Kino dazu. Die unterschwellige Botschaft die Cameron uns mitteilen will, kommt deutlich hervor, wirkt aber nicht aufgesetzt. Vielmehr hinterlässt sie beim Zuschauer, einen kleinen Gedankenansatz, den man so schnell nicht wieder vergisst und hoffentlich entsprechend handelt.

Interessant ist es, dass der Film nicht ausschließlich das Fantasy-Genre bedient, denn für wirklich jeden Geschmack ist etwas dabei. Es gibt eine Romanze, Kriegsszenen, Witz und man kann die ein oder andere Träne vergießen. Sozusagen der perfekte Kinoabend.


 

Dr. Grace Augustine und Jake Sully © 2009 Twentieth Century Fox


Fazit

Für jeden Filmliebhaber ist der Film Avatar ein muss, da er ein neues Kapitel in der Kinogeschichte aufschlägt. Insbesondere die 3D-Fassung ist dabei erwähnenswert - Pandora zum Anfassen wird durch die plastischen Eindrücke fast Wirklichkeit.

Ein Beitrag von Annika Heider


Bewertung

Bewertung 5 von 5 Sternen


 

Jake Sully erkundet eine fremde Welt © 2009 Twentieth Century Fox


 

In Zusammenarbeit mit dem CineStar Wolfenbüttel:


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